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24.05.2016 09:55 Alter: 2 yrs

Spätmittelalterliches Gebälk aus dem Jahre 1528?


Damit das historische Gebäude Steinstraße 1 mit seiner 50er-Jahre-Fassade eingehender untersucht werden kann, werden Teile des Fachwerks im Innern freigelegt, Trockenbauwände demontiert.

WERNE - In der ehemaligen Metzgerei Schlunz gehen Handwerker ein und aus. Das jüngst unter Schutz gestellte Gebäude Steinstraße 1 wird allerdings nicht umgebaut, sondern für eine eingehendere Untersuchung durch einen Hausforscher hergerichtet.

Dazu wird unter anderem das Fachwerk in den oberen Stockwerken freigelegt. Bekanntlich hatte eine erste Prüfung ergeben, dass sich hinter der Klinkerfassade aus den 1950er Jahren das Gebälk eines spätmittelalterlichen Baus aus dem Jahr 1528 befindet. Dies hatte selbst die neuen Eigentümer überrascht; sie wollten das Gebäude eigentlich abreißen lassen.

Was genau mit dem Denkmal geschieht, wollen sie nun nach der neuerlichen Untersuchung entscheiden. Klar ist, dass im Ladenlokal im Untergeschoss ein Feinkost-Geschäft einzieht, voraussichtlich zum Juli – und dass die Öffentlichkeit einen Blick in das Gebäude wird werfen können. „Wir werden es in Abstimmung mit der Stadt für den Tag des offenen Denkmals anmelden“, berichtet einer der Eigentümer.

Der Denkmaltag findet am 11. September unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ statt. Laut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz soll das Zusammenarbeiten von Privatleuten und lokalen Gruppen mit den anderen Akteuren im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Fokus gerückt werden. Dieses ist in Werne aktueller denn je, hat sich doch jüngst der „Freunde des historischen Stadtkerns Werne e.V.“ gegründet.

Weitere Gebäude beim Denkmaltag dabei

Laut Monika Geißler von der Unteren Denkmalbehörde werden voraussichtlich noch zwei weitere Gebäude zum Denkmaltag angemeldet: die Bonenstraße 8 und die Burgstraße 15. Das Sanierungsvorhaben am Jugendstilhaus in der Bonenstraße wurde bereits beim Aktionstag 2015 vorgestellt. „Hier ist die Idee, den Baufortschritt aufzuzeigen“, sagt Geißler. Aus dem Gebäude Burgstraße samt dahinterliegender Ex- Stuhlmacher-Werkstatt wollen Wernes Altstadt-Freunde bekanntlich ein dezentrales Museum machen.


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