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20.06.2016 09:00 Alter: 252 days

Neubaupläne für die Wiehagenschule überarbeitet


Die Front der neuen Grundschule.

WERNE - Die Schulleitung voll des Lobes, die Politik zufrieden und die KBW-Betriebsleitung voller Zuversicht – die vom Architekten versprochene Wohlfühlatmosphäre in seinem Konzept vom „Haus des Lernens“ für die neue Wiehagenschule macht sich schon breit, während die Pläne noch reifen. Damit das auch in finanzieller Hinsicht so bleibt, hat das Büro h4a das Bauvolumen noch um gut zehn Prozent reduziert.

Dass dabei nichts von dem auf der Strecke geblieben ist, was in der Architektenauswahl überzeugt hat, davon machte sich der Kommunalbetriebsausschuss ein Bild. Prof. Klaus Legner, Geschäftsführer des Büros, und die Projektleiterin Vera Klocke stellten der Runde vor, wie sie das Konzept für den Standort der abgerissenen Weihbachschule nach dem Zuschlag der Jury im März in einem Workshop im Dialog mit der Grundschule nach deren Bedürfnissen präzisiert haben.

Dabei zeigte sich, dass sich die beiden Lernhäuser mit je acht Klassenräumen (vier pro Etage und Jahrgang) plus Differenzierungsräumen und einem zentralen Empfangsgebäude als Drehscheibe plus Mensa (80 Plätze) mit 300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche weniger realisieren lassen. So stehen an der Schwelle zu Entwurfsplanung 4?200 Quadratmeter Neubau mit einem Kennwert von 1?570 Euro pro Meter zu Buche. So soll das Budget von 6,5 Millionen Euro brutto gehalten werden.

„Das ist sportlich, knackig, aber machbar“, bestätigte Marc Oberboßel, der als Ingenieur in Diensten des Büros Constrata im Auftrag der Stadt als Projektsteuerer ein Auge darf hat, dass die Unternehmung nicht aus dem Ruder läuft: „In fünf bis sechs Wochen müssten die Kennwerte verifizierbar sein.“

Weil das in die Sommerpause fällt, gab der Ausschuss ohne förmlichen Beschluss sein Okay dafür, ohne Verzug mit der konkreten Entwurfsplanung fortzufahren, sofern keine wesentlichen Abweichungen auftreten.

Um die Pläne für den Anfang 2017 fälligen Bauantrag voranzutreiben, sollen sie als nächstes mit den beteiligten Fachbehörden abgestimmt werden. Maßgeblich ist hier vor allem die Zustimmung zum Brandschutzkonzept, das darauf setzt, über alle drei Baukörper hinweg die jeweiligen Etagen als eine Nutzungseinheit mit gemeinsamem Fluchtweg auszuweisen, um weiteren baulichen Aufwand zu vermeiden.

Funktionsbereiche sollen großzügig ausfallen

„Der Kostenrahmen ist sportlich, wir können so keinen Luxus bauen“, erläuterte Legner. „Wichtig ist aber, dass die Funktionsbereiche großzügig ausfallen.“ Deswegen seien auch nur 110 Quadratmeter Nutzraum und sonstige Verkehrsfläche entfallen. Die Klassenräume (29 Schüler) seien mit 65 Quadratmetern einen Meter über der Norm. Mit 80 Plätzen ist die Mensa bei unterstellten 480 Schülern so angelegt, dass 240 Ganztagskinder in drei Durchgängen versorgt werden können.

Benedikt Striepens (Grüne), auch Vorsitzender des Schulausschusses, lobte noch einmal den im Wettbewerb ausschlaggebenden Ansatz der Lernhäuser als pädagogischen Ansatz der Architekten. „Eine gute Chance, eine positive Lernsituation für die Kinder und dafür überschaubare Strukturen zu schaffen“, bestätigte Rektorin Klaudia Funk-Bögershausen. „Die Lernhäuser schaffen mit dem Stufenverbund auf den einzelnen Etagen aus Kinderperspektive echte Wohlfühlatmosphäre.“

MIt Material des Westfälischen Anzeiger


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