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23.06.2016 09:25 Alter: 339 days

Ideenaustausch zwischen Toni Tuklan und Bürgermeister Christ


Der Weg zur Integration muss über die Jugend gehen, glaubt Toni Tuklan. Im Jugendzentrum Juwel engagiert sich der Musiker und Produzent bereits.

WERNE - Unabhängig von Titeln, Ämtern oder sonstigen Etiketten haben sich Bürgermeister Lothar Christ und der in Werne lebende Musik-Profi Toni Tuklan darüber unterhalten, welche Aufgaben und Ansatzpunkte sie für die bessere Integration der Flüchtlinge und Einwanderer in der Stadt sehen.Um es kurz zu fassen: Einige, deshalb soll der Kontakt nach dem viel versprechenden Auftakt auch fortgeführt werden und möglichst in einer Zusammenarbeit bei bestimmten Projekten münden.

Ob dabei am Ende die Ernennung als Integrationsbeauftragter steht, spielte nach Auskunft der beiden gar keine Rolle in der Unterredung. Das Stichwort gab aber, wie berichtet, den Anlass des Treffens: Die Linke-Ratsherr Martin Pausch hat öffentlich propagiert, den in Sport und Gesellschaft bereits vielfältig engagierten Werner afrikanischer Herkunft zum Botschafter der Integration als gesellschaftlicher Aufgabe in dieser Stadt zu machen.

„Herr Tuklan hat tausend Ideen“

„Das war kein Vorstellungsgespräch“, machte Tuklan aber klar, dass er sein Engagement nicht in diesen Zusammenhängen betrachtet. „Wir haben ganz locker über alles mögliche gesprochen und an vielen Stellen dieselbe Ansicht, wie man Integration anpacken sollte. Wir haben eine Basis gefunden, das nötige Vertrauen ist da. Jetzt müssen wir uns mit anderen Aktiven zusammensetzen.“

Wernes Verwaltungschef hat das nicht anders empfunden: „Das war ein sehr angenehmes Gespräch mit einem interessanten Menschen. Herr Tuklan hat tausend Ideen und will sich gern einbringen, um die Integration voranzubringen. Das wäre sicher ein Gewinn für unsere Stadt“, zog Christ sein erstes optimistisches Fazit.

Mit dem beeindruckenden Lebensweg des Nigerianers, der hierzulande als Sänger und Musik-Produzent Fuß gefasst hat, flössen Verständnis für die Lage der Flüchtlinge und Authentizität in die Betrachtung ein. Ein Engagement Tuklans, so der Bürgermeister, „steht uns sicher gut zu Gesicht.“

Deswegen freue er sich auf eine Weiterentwicklung der am Dienstag benannten Ansätze. Genau wie Toni Tuklan: „Es soll zügig einen weiteren Termin geben. Da muss dann sauber besprochen werden, was wir genau machen. Es soll einen Schwerpunkt auf Aktivitäten für Jugendliche geben. Das kann ich mir gut vorstellen. Wie kann man Integration besser voranbringen als bei der Jugend?“

Mit Material des Westfälischen Anzeigers


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