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21.11.2016 08:02 Alter: 1 year

Straßenfestival findet ab 2017 jährliche Wiederholung


WERNE - Carolin Brautlecht, Geschäftsführerin des Werne Marketings, und David Ruschenbaum machen allen Freunden von Straßenkunst ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Auch in 2017 wird es in Werne wieder ein Straßenfestival geben. Damit soll sich die Stadt langfristig als Festivalort etablieren.

Der Termin steht schon fest: Das Fest geht am 1. und 2. September über die Bühne. Das Fazit zu der Veranstaltung, die im August für eine volle Innenstadt gesorgt hatte, ist eindeutig: „Das Fest war außerordentlich gelungen, Jung und Alt haben sich bis in die späten Abendstunden vergnügt. Da ist eine Wiederholung erwünscht“, so Brautlecht.

Jährliche Veranstaltung geplant

Eine solche Wiederholung hatte das Marketing-Team auch schon terminiert. Das nächste Festival sollte vom 31. August bis 1. September 2018 stattfinden. „Wir sind aber nach Absprache mit der Künstleragentur noch einmal über den Zwei-Jahres-Rhythmus ins Grübeln gekommen“, erläutert Brautlecht. „Auch andere Städte zeigen an einem solchen Straßenfestival Interesse und wollen dieses auch jährlich anbieten. Da könnte es sein, dass wir ins Hintertreffen geraten“, sagt Ruschenbaum. Die Chance, Werne als Festivalstadt zu etablieren solle nicht vertan werden. Auch die Künstler, die nach dem Besuch in Werne eine Rückmeldung gaben, haben sich für eine jährliche Ausrichtung des Festes ausgesprochen. Das könne besser in die Jahresplanung einbezogen werden.

Langeweile dürfte bei einer jährliche Veranstaltung für die Werner in keinem Fall aufkommen. „Etwa drei Viertel der teilnehmenden Künstler werden neu sein. Nur wenige Akts, die beim Publikum besonders gut angekommen sind, sollen auch im nächsten Jahr wieder nach Werne kommen“, erläutert Brautlecht die Auswahlkriterien. Die frühe Entscheidung, das Fest schon in 2017 zu wiederholen, sei auch vor dem Hintergrund gefallen, dass sich Werne mit einem guten Termin von anderen Städten absetzen möchte. „Wir sind bewusst auf Anfang September gegangen, um den Sommerferien, aber auch Werner Vereinen nicht in die Quere zu kommen.

Festival wird abgespeckt

Etwas abgespeckt wird das Festival im nächsten Jahr allerdings doch. Freitag und Samstag sind die Tage, an denen die Innenstadt wieder zum Treffpunkt für internationale und regionale Künstler werden soll. „Damit können wir die Kosten reduzieren und haben zwei Abendveranstaltungen, die die meisten Besucher in die Stadt gelockt haben“, so Brautlecht. Der Sonntag war in diesem Jahr vorrangig den regionalen Anbietern von Kleinkunst vorbehalten gewesen, das Konzept habe sich nicht ganz bewährt, räumt Ruschenbaum ein. Gleichwohl sollen auch im kommenden Jahr heimische Gaukler eine Chance bekommen, sie können sich bei der Künstler-Agentur um eine Teilnahme bewerben und sich so in das Gesamtkonstrukt einbringen.

Beim Blick auf die Finanzierung setzt das Stadtmarketing erneut auf Sponsoren. Die Künstler werden wieder direkt vom Publikum „bezahlt“. Ein wichtiges Utensil beim Festivalbesuch sollte also das Klimpergeld sein, mit dem die Zuschauer die Hüte der Künstler füllen können.

Mit Material des Westfälischen Anzeigers


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