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Notinseln für Kinder in Werne

Plakat Kindernotinseln

Die Notinseln gibt es im ganzen Kreis Unna seit Dezember 2006. Schirmherr ist der Landrat Michael Makiolla. Als Träger tritt das Jugendamt der Stadt Werne auf, da nur eine städtische bzw. gemeinnützige Einrichtung Vertragspartner der Stiftung „Hänsel und Gretel" sein kann. Diese Stiftung hat das Projekt „Notinseln" für Kinder entwickelt. Der Kreis Unna mit Unterstützung der Kreispolizeibehörde und Antenne Unna haben die Idee aufgegriffen und sind Partner der Stiftung „Hänsel und Gretel" geworden.

„Notinseln" ist ein bundesweites Projekt, bei dem Geschäfte und Banken sich als „Partner für Kinder" engagieren.

Ziel der „Notinseln" ist, die Straße sicherer zu machen, wobei in erster Linie an kleinere Kinder im Grundschulalter gedacht ist. Denn die Kinder brauchen besonderen Schutz im Alltag.

Ein Netzwerk von Einzelhandelsgeschäften, Banken, Versicherungen (Stand im Februar 2007: 118 Notinseln) bietet den Kindern in Angst- und Gefahrensituationen eine erste Anlaufstelle und Schutzraum. Der „Notinsel"-Aufkleber signalisiert den Kindern: „Hier bekommst Du Schutz, hier bist Du sicher."

Folgende Notsituationen könnten sein:

  • Gewalt an oder unter Kindern
  • Körperliche und sexuelle Gewalt
  • Diskriminierung von Schwächeren

Kleinere Notsituationen könnten sein:

  • Verlieren des Portmonees
  • Streitigkeiten mit Schülern
  • Verlieren der Busfahrkarte
  • Angst vor einem großen Hund
  • Nasenbluten, Unwohlsamkeit

Mit dem Projekt werden außerdem Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement im Kinderschutz gefördert. Gerade auch bei Jugendlichen ist es notwendig, das Bewusstein für die Schutzbedürftigkeit kleinerer Kinder zu fördern und an die soziale Mitverantwortung zu appellieren. Bei den kleineren Kindern dagegen sollen Hemmschwellen abgebaut werden, damit sie in Situationen, die ihnen Angst bereiten, unbefangen um Hilfe bitten können.

Sinn des Projektes ist es einerseits, Kindern, die sich unsicher fühlen, eine Zufluchtsstätte zu bieten, die sich um sie annimmt und ihnen weiterhilft. Bei Gewalt an oder unter Kindern leisten die Notinseln konkrete Hilfen. Sie haben die entsprechenden Notrufnummern von Polizei und Jugendamt, um schnell reagieren zu können.

Gleichzeitig sollen Täter das klare Signal erhalten, dass ihr Verhalten unerwünscht ist und dass die Menschen in der Stadt verantwortlich für die Kinder fühlen und nicht wegsehen werden!

Wer sich für das Projekt interessiert, weitere Fragen hat oder Partner werden will, kann sich gerne an Frau Kappen und Frau Reuter im Jugendamt wenden. Eine Liste der vorhandenen Partner ist an dieser Stelle einzusehen.

Kontakt:
Elke Kappen
Tel.: 71-510
Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maile.kappen@werne.de

Dagmar Reuter
Tel: 71-421
Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maild.reuter@werne.de

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.notinsel.de/

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