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05.05.2017

Anmeldungen zu Wernutopia auch online möglich

Stellten das Kinder- und Jugendferienprogramm vor, dessen herausragendes Angebot wieder die Ferienstadt Wernutopia ist (v.l.): Stadtjugendpflegerin Dagmar Reuter, Rebecca Gerhardt von der Jugendhilfe Werne sowie Liane Jäger, kommissarische Jugendamtsleiterin.

Das Kinder- und Jugendferienprogramm (KiJuFe) geht vom 17. Juli bis zum 29. August in die nächste Runde – und verspricht wieder zahlreiche Angebote zur abwechslungsreichen Gestaltung von Freizeit. Herzstück einmal mehr: die Ferienstadt Wernutopia. Sie wird immer zu Beginn einer Woche neu erbaut – von jeweils bis zu 150 Jung-Bürgern und einem Team von rund 25 Betreuern. Und es gibt einen neuen Standort in der ersten Ferienhälfte: die Uhland-Grundschule. Nach drei Wochen erfolgt ein Umzug ins Jugendzentrum Juwel.

Es ist das 42. KiJuFe, das das Jugendamt in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe Werne und allen Trägern der vier Offenen Ganztagschulen in der Stadt organisiert. Erneut konnten zahlreiche Vereine, Verbände und Institutionen zur Kooperation gewonnen werden. 28 an der Zahl. „Wir sind sehr froh über die große Resonanz“, macht Stadtjugendpflegerin Dagmar Reuter deutlich. 

Stadt gibt Zuschuss von 20.000 Euro 

Tanzsport, Bogenschießen, Aquaball, Malwerkstatt, Segeln, Kanufahren – die Auswahl an Angeboten ist einmal mehr groß. Alle Aktionen sind in einem Programmheft aufgeführt, das an vielen Stellen in Werne ausliegt – unter anderem im Stadthaus, im Familiennetz, in der Stadtbücherei, in der Fabi, bei Sparkasse und Volksbank. 

Wernutopia öffnet zum neunten Mal; 2016 war das Angebot nahezu ausgebucht. Jeweils 150 Plätze pro Woche, macht zusammen 900. 380 Plätze seien schon über den Offenen Ganztag vergeben worden, verdeutlichte Reuter. Eine Anmeldung weiterer Kinder ist ab dem 16. Mai online möglich. 

KiJuFe und Wernutopia sind eine Erfolgsgeschichte

Das KiJuFe und Wernutopia sind eine Erfolgsgeschichte. Die Ferienkinder können sich austoben, Vereine und Institutionen nachhaltig Interesse für ihr Angebot wecken. Reuter machte deutlich, dass die Stadt dem Ferienspaß einen großen Stellenwert einräume – trotz knapper Kassen. Mit rund 51.000 Euro bezifferte sie den Finanzbedarf allein für Wernutopia. Rund 30.000 Euro kämen durch die Teilnehmerbeiträge von 35 Euro pro Woche (OGS-Kinder 30 Euro) sowie durch Spenden zusammen. Den Rest, rund 20.000 Euro, übernehme die öffentliche Hand. 

In Wernutopia erlernen Sechs- bis Zwölfjährige Berufe, es gibt einen Bürgermeister, einen Stadtrat und mit den „Funny Moneys“ eine eigene Währung. Zur Woche gehört jeweils ein Betriebsausflug sowie ein öffentliches Stadtfest an jedem Freitag, bei dem auch das Spielmobil der Jugendhilfe vorfährt. Geöffnet ist die Ferienstadt von 10 bis 16 Uhr, OGS-Kinder können schon ab 8 Uhr kommen. 

Angebote für Jugendliche im Juwel

Laut Jugendhilfe-Mitarbeiterin Rebecca Gerhardt finden im Juwel in den ersten drei Wochen spezielle Angebote für Jugendliche statt. Das geplante Ferienlager im Freizeitpark Duinrell sei aber bereits ausgebucht. In der zweiten Ferienhälfte öffnet demnach das Café Chaos auch wochentags – eine Stunde, nachdem bei Wernutopia die Lichter ausgehen. 

Viele freie Anbieter wie die Bogensport-Abteilung des SV Stockum bieten im Rahmen des KiJuFe Schnupperstunden und sind darüber hinaus Teil von Wernutopia. Auch das Stadtmuseum sei wieder aktiv, so Reuter.

Online-Anmeldung für Wernutopia

Wie im Vorjahr können sich Interessierte online für Wernutopia anmelden. Die Adresse lautet: www.werne.de/wernutopia. Anmeldungen sind ab Dienstag, 16. Mai, 9 Uhr, möglich.

Ist der gewünschte Platz frei, erhalten die Familien eine Bestätigungs-Mail und die Aufforderung zur Zahlung der Teilnahmegebühr von 35 Euro pro Woche. Nach Zahlung gibt es das endgültige Okay. Mit dabei sein können Sechs- bis Zwölfjährige, und das für bis zu drei Wochen, die nicht zusammenhängen müssen.

Unter allen Beteiligten, die sich bis zum 30. Mai angemeldet haben, werden zehn Kinderkarten für die Freilichtbühne Werne verlost.

Mehr Infos bei Dagmar Reuter, Tel. 71-421, E-Mail an d.reuter@werne.de.

Mit Material des Westfälischen Anzeiger



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