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14.09.2017

Grundsteinlegung bedeutet "Meilenstein für neues Solebad"

Bürgermeister Lothar Christ füllte mit Badbetriebschef Frank Gründken (v.l.), dem Ausschussvorsitzenden Christian Schmid, Architekt Heinrich Brinkhus und Badvize Frank Admietz (r.) die Zeitkapsel.

Mit der Grundsteinlegung für das neue „Solebad Werne“ haben Bauherr, Planer und gut 250 Bürger gefeiert, dass die Stadt mit dem gut 17 Millionen Euro schweren Projekt im laufenden Rohbau einen Meilenstein erreicht hat. 

Ein Viertel von 25 300 Kubikmetern Bauvolumen ist nach den Worten von Chefarchitekt Heinrich Brinkhus gerade im Rohbau zu sehen. Doch mit jedem Meter frischem Beton gewinnt Wernes neues Solebad offenbar an Anziehungskraft. Obwohl es mächtig blies und der Himmel sich zeitweilig bedrohlich verfinsterte, wollten gut 250 Gäste dabei sein, als der Grundstein gelegt wurde.

Die Gäste, nicht wenige mit dem alten Bad augenscheinlich lange verbunden, erkannten an den ersten Beckenkonturen und aufragenden Mauerschalungen auch von weitem, was sie sehen wollten: Es geht endlich voran mit dem Bau des neuen Bades. Da ließ es sich bei Freibier und spendierter Grillwurst zufrieden und in Vorfreude trefflich plaudern. Wer sich aus der Nähe ein Bild davon machen wollte, was bis zur geplanten Eröffnung im Frühjahr 2017 für kalkulierte 17 Millionen Euro an alter Stelle neu entsteht, der bekam mit ein wenig Geduld genauere Einblicke. Denn das Interesse war auch groß, als es der Sicherheit wegen in kleinen Gruppen zur Baustellenführung ging.  

„Hier wird sichtbar, dass wir an der Zukunft unserer Stadt bauen“, sagte der Vorsitzende des Badbetriebsausschusses, Christian Schmid, in seinem Grußwort stellvertretend für die lokale Politik. Das Vorhaben sei „die wichtigste Zukunftsinvestition für unsere Stadt“. Nach langer Abwägung sei entschieden worden „weder schlichte Schwimmhalle noch Wellness-Tempel zu bauen“, sondern ein Angebot für Familien, Vereine Schulen und Solefans, das erwarten ließe, „dass Wernes Bad wieder zur Attraktion in der Region wird.“

An glorreiche Zeiten erinnerte zuvor schon Bürgermeister Lothar Christ bei seinem Blick in die Chronik, die vor 31 Jahren bei der vorherigen Grundsteinlegung fürs das nun überbaute Solebad der Nachwelt hinterlassen und nun um das nächste Kapitel erweitert wurde. Angefangen hatte es am 15. Mai 1926 mit einem Süßwasser-Freibad, das 1934 mit 40 000 Gästen schon eine Zugnummer war und mit dem Umstieg auf die Sole aus der Zeche 1935 noch zulegte. Höhen und Tiefen habe es gegeben, so Christ. Aber mit den jetzigen Planern und Firmen „mache ich mir keine Sorgen mehr, dass hier etwas vernünftiges entsteht“. Nämlich „das neue Bad, das für alle da ist“. 

Mit Material des Westfälischen Anzeigers



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