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06.11.2017

Neubau des Solebades schreitet weiter zügig voran

Im Becken des Hallenbades befindet sich bereits Wasser: So wird die Dichtigkeit geprüft.

„Wann kommen die großen Dachbalken?“ und „Wie sieht es mit den Richtfest aus?“ Das sind zwei der vielen Fragen bei der  Baustellenführung, die aus dem Munde der Stammgäste noch vor der Antwort eines erkennen ließen: Es geht zügig voran mit dem Bau des neuen Solebades. Der nächste Meilenstein ist bald erreicht.

Wer die herbstlichen Temperaturen nicht scheut, könnte im künftigen Hallenbad sogar schon den Sprung ins Becken wagen... Also rein theoretisch, denn für ausreichend Wasser wäre gesorgt. „Wir nehmen zurzeit eine erste Dichtigkeitsprüfung der Betonwanne vor“, erläuterte Bad-Geschäftsführer Jürgen Thöne, während das gute Dutzend Teilnehmer über das Sicherungsgeländer am Beckenrand auf das wässrige Grün lugte. 

Becken werden auf Dichtigkeit geprüft

Die Farbe kommt durch das eingeleitete Grundwasser zustande. Es wird schon seit Baubeginn abgepumpt, um die Baugrube trocken zu halten und sonst in die Horne abgeschlagen. Ins 25-Meter-Becken eingeleitet, bringt es jetzt an den Tag, ob die Betonbauer ganze Arbeit geleistet haben. „Es gibt immer Haarrisse, durch die etwas sickern kann. Die setzen sich aber meist durch die Ausschwemmungen zu. Man spricht auch von der Selbstheilung des Betons“, so Thöne. Sollten die Kräfte nicht genügen, würden Risse oder undichte Durchlässe durch Injektionen abgedichtet. Sobald hier nichts mehr tropft, wird das Wasser zur selben Prozedur ins Multifunktionsbecken gepumpt. 

Wenn die Becken wieder leer und durchgetrocknet sind, kann darin mit der Abdichtung und dem Fliesen begonnen werden. An wie vielen Öffnungen „unter Tage“ als nächstes Rohre angebracht werden müssen, damit das Badewasser später in Umlauf gehalten, geheizt und gereinigt werden kann, vermittelte die Inspektion des Pumpen- und Filterkellers. Der hat noch ohne Apparate und Leitungsgeflecht beachtlichen Hallencharakter, aber das Bild wird sich mit fortschreitendem Einbau der Technik ändern. 

Leimbinder für die Decke werden in drei Wochen erwartet

„In etwa drei Wochen werden die langen Leimbinder für die Dachkonstruktion geliefert“, kündigte Jürgen Thöne den interessanten Punkt im Bauverlauf an, auf den die Zaungäste schon gespannt warten. Dann sei aber wohl nicht gleich mit einem Richtfest für die Öffentlichkeit zu rechnen. „Das ist noch nicht ganz spruchreif, aber wir überlegen, lieber erst das Dach zu schließen und dann Anfang des nächsten Jahres die Bürger zu einer Besichtigung in das dann schon provisorisch abgedichtete Hallenbad einzuladen“



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