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14.02.2013

"Leben am Seepark": Bauplätze sind begehrt

Von den 24 Grundstücken im ehemaligen Stadtstadion wurden fünf bereits verkauft.

WERNE. Noch liegt das „Leben am Seepark“ im tiefen Winterschlaf. Doch das Interesse an den Bauplätzen im ehemaligen Stadtstadion ist trotz Eis und Schnee längst erwacht. Von den 24 Grundstücken hat die Stadt fünf bereits verkauft, mit drei weiteren Käufern einen Notartermin vereinbart. 

Zudem hat die Stadt mit fünf Interessenten die Vertragsentwürfe ausgetauscht. Keine Frage, dass Kämmerer Marco Schulze Beckinghausen mit diesem Vermarktungsauftakt zufrieden ist. „Das entspricht absolut unseren Erwartungen“, erinnerte der Hüter der städtischen Finanzen daran, dass die Planung gezielt darauf ausgerichtet worden sei, im früheren Freiherr-vom-Stein-Stadion ein Baugebiet für gehobene Ansprüche zu schaffen, weil dies auf dem Immobilienmarkt gefragt sei.

Die Rechnung scheint aufzugehen. Bei einem Richtpreis von 250 Euro pro Quadratmeter (und Verzicht auf den Familienrabatt) ist gut die Hälfte der Bauplätze bereits verkauft oder gebunden, „ohne dass wir schon großartig in das Marketing eingestiegen sind“, so der Kämmerer. Im ersten Durchgang hat die Liegenschaftsabteilung im Stadthaus mit allen Interessenten auf der Warteliste Kontakt aufgenommen. Die weitere und intensivere Vermarktung soll durch Maklerhand erfolgen. Dazu gibt es eine Vereinbarung mit den Sparkassen-Finanzdiensten.

Auch sonst lassen sich die Grundstücksgeschäfte ganz gut an. Nach der anfangs eher verhaltenen Nachfrage sind von 16 Parzellen im Baugebiet Waterfohr, das Anwohnern der Bauernschaft Horst vorbehalten ist, mittlerweile sechs verkauft und zwei Verträge in der Anbahnung. „Das ist ebenfalls sehr ordentlich. Das Gebiet ist ja nicht darauf angelegt, es schnellstmöglich zu verkaufen“, so Schulze Beckinghausen. Es solle Horst längerfristige Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Mit Blick auf die Dauer sei allerdings zu klären, wie weit der Ausbau der Straßen vollzogen wird, damit die Anwohner nicht Jahre mit Provisorien leben müssen.

Selbst von den zuletzt nicht mehr gefragten Doppelhausparzellen in der Rüschkampsweide hat die Liegenschaftsabteilung gerade vier auf einen Schlag veräußern können. Dort in Stockum liegt der Preis bei 145 Euro pro Quadratmeter; über den Familienrabatt gibt es bis zu 50 Prozent Nachlass. Von den 51 Bauplätzen sind nun 42 vermarktet.

Die 45 städtischen Grundstücke in der Hustebecke sind allesamt verkauft. Am Schomberger Weg sind von zwölf Flächen noch zwei Ladenhüter übrig, bei denen „man den Käufern wohl individuell entgegen kommen muss“, wie der Kämmerer sich ausdrückte. Über den Preis lässt sich noch reden.

Als nächstes wird die Stadt nach Bezug des Schulzentrums mit dem Abriss der Schule am Windmühlenberg im Sommer dort das nächste Bauland erschließen.

In seine Finanzplanung hat Marco Schulze Beckinghausen die zu erwartenden Verkaufserlöse trotz guter Nachfrage „sehr zurückhaltend“ einkalkuliert. 1,94 Millionen Euro in diesem Jahr, 2,48 Millionen im nächsten und in den beiden Folgejahren jeweils um eine halbe Million Euro.

Mit Material des Westfälischen Anzegiers



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