Wahrbrink-West: Startschuss für die Vermarktung
WERNE. „Zieleinlauf auf der nächsten Etappe der Stadtentwicklung“ – mit diesem Bild fasste Bürgermeister Lothar Christ zusammen, was Vertreter von Rat, Verwaltung, Wirtschaft und ausführenden Firmen jetzt in seiner Regie symbolisch vollzogen: die Freigabe des neuen Gewerbegebietes Wahrbrink-West.
Mit dem obligatorischen Zerschneiden eines Bandes und einem Empfang in „Wittenbrinks Hof“ hob die Stadt Werne hervor, dass ihre Wirtschaftsförderung nach dem Ausverkauf an den Altstandorten an der kürzlich fertiggestellten L 518n ab sofort 15 Hektar für Unternehmensansiedlungen im Angebot hat.
Dabei blieb Christ bei der sportlichen Metapher und sah Werne im „Gelben Trikot“ die Ziellinie überqueren, weil das Gebiet in nur zwei Jahren nach dem Start mit den ersten Planungen schon fertiggestellt ist. Wäre es nicht gelungen, die komplexen, aufeinander aufbauenden Verfahrensschritte zeitgleich zu koordinieren und massiv zu verdichten, so der städtische Tiefbauingenieur Wilko Böcker, „könnten wir uns in drei bis vier Jahren zum Spatenstich treffen“.
Es wurden in einer wahren Schlammschlacht zwei Kilometer Bach und 3,5 Kilometer Kanalisation verlegt, große Hochwasserbecken und 60 000 Quadratmeter Straße geschaffen. Samt der Erweiterungsoption für den Betrieb vis-á-vis, der den Rückenwind entfacht hat, ohne den es diesen Start-Ziel-Sieg nicht gäbe: Amazon.
Mit Material des Westfälischen Anzeiger









