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Schenkung fürs Stadtmuseum

10.02.2020

Dr. Heinz Hermann Middelhoff gibt Repke-Gemälde zurück in seine Heimatstadt

Gedembergmühle

Sommerliche Idylle an der Lippe: 1943 malte Künstler Heinrich Repke die Gedembergmühle, eine der ältesten Wassermühlen der Stadt. Wenig später, vermutet Dr. Heinz Hermann Middelhoff, kam das Ölbild in seine Familie. Jetzt schenkt er es dem Stadtmuseum Werne.

Nach Jahrzehnten im Privatbesitz ist das Gemälde damit künftig öffentlich in der Westfälischen Stube zu sehen. Museumsleiterin Dr. Constanze Döhrer nahm es in Düsseldorf entgegen, wo sich das Ehepaar Middelhoff momentan auf einen Umzug vorbereitet. Dieser habe dazu geführt, einen neuen Platz für das Bild zu bestimmen. „Wir ziehen in eine kleinere Wohnung und können es nicht mehr aufhängen“, begründet Edeltraud Middelhoff die Entscheidung. „Das Bild gehört nach Werne. Mein Mann hatte die Idee, es zurück in seine Heimatstadt zu geben.“

Mit drei Brüdern wuchs Heinz Hermann Middelhoff an der Steinstraße auf, seine Eltern führten einen Großhandel für landwirtschaftliche Produkte. Er selbst war nach Abitur und Studium als Jurist tätig, zuletzt bis zum Ruhestand im nordrhein-westfälischen Innenministerium. Heinz Hermann Middelhoff hatte Werne bereits 1959 Richtung Rheinland verlassen. An eine Zeit ohne die in Öl gemalte Gedembergmühle könne er sich nicht erinnern, erklärt der 88-Jährige. Seine Mutter, von der er das Gemälde erbte, habe einst vom Schwimmen nahe der Mühle in ihrer Kindheit erzählt. „Es ist ein schönes, wertvolles Bild, ich schätze es sehr. Wir freuen uns, dass es in gute Hände kommt und angesehen wird.“

Aufzeichnungen zufolge soll die Gedembergmühle am Lippewehr Schlagt schon 1690 errichtet worden sein. Sie wurde zunächst vom Kloster Cappenberg betrieben und musste 1947 den Interessen der Zeche weichen. Das Gemälde von Heinrich Repke entstand damit vier Jahre vor dem Abbruch.

„Heinrich Repke ist einer der bedeutendsten Söhne unserer Stadt“, sagt Constanze Döhrer. „Sein Wirken ist hier sowohl in den Kirchen als auch in den Privatwohnungen vielgestaltig zu bewundern. Ich freue mich sehr, die eigene bescheidene Sammlung um so ein schönes Stück erweitern zu dürfen.“ Heinrich Repke wurde 1877 in Werne geboren und starb 1962 in Wiedenbrück. In beiden Städten wurde eine Straße nach ihm benannt.

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