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Stadt setzt Veranstaltungserlass um

11.03.2020

Erste Termine in Werne müssen abgesagt werden

Unmittelbar nach Bekanntgabe des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zur Durchführung von Großveranstaltungen ab dem 10. März 2020 hat das Ordnungsamt der Stadt Werne in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Unna erste Entscheidungen zur Durchführung zeitnah anberaumter städtischer Veranstaltungen getroffen.

„Erklärtes Ziel aller Maßnahmen ist es, eine Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem zu entlasten und eine ausreichende Versorgung der schwer erkrankten Personen sicherzustellen“, so Bürgermeister Lothar Christ.

Unter Berücksichtigung der Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Institutes können deshalb folgende Veranstaltungen nicht stattfinden:

  • Freitag, 13. März 2020: Theatervorstellung „Traumtheater Salome“ im Kolpingsaal
  • Samstag, 14. März 2020: Neubürgerempfang im Alten Rathaus
  • Samstag, 21. März 2020: Konzert der Blaskapelle Schwartländer im Kolpingsaal

Viele weitere Veranstaltungen müssen noch hinsichtlich ihrer erlasskonformen Durchführbarkeit geprüft werden. „Dazu ist es mir wichtig, dass wir frühzeitig mit den jeweiligen Veranstaltern sprechen“, so der Bürgermeister. „Wir müssen damit rechnen, dass weitere auch kurzfristige Terminabsagen erfolgen.“ Deshalb mache es Sinn, sich über die örtlichen Medien bzw. die Homepage der Stadt Werne und/oder. die anderen Veranstalter jeweils aktuell zu informieren.

Der Erlass sieht vor, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern/Besuchern nicht bzw. nicht vor Publikum stattfinden können. Bei Veranstaltungen bis zu einer Anzahl von 1.000 Teilnehmern muss individuell geprüft werden, ob und welche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 zu ergreifen sind. Ggf. müssen auch Veranstaltungen unterhalb von 1.000 Teilnehmern abgesagt werden.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. In Anwendung des Erlasses, der Abwägung des Risikos für die möglichen Besucher der Veranstaltung und der Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Institutes blieb uns jedoch keine andere Wahl. Die Entscheidungsgründe wurden im Übrigen vollends mit dem Gesundheitsamt des Kreises Unna sowie den Ordnungsbehörden aller kreisangehörigen Kommunen abgestimmt, um eine einheitliche Verfahrensweise zumindest im Kreis Unna sicherzustellen“ so der zuständige Ordnungsdezernent Frank Gründken und ergänzt: „Uns ist bewusst, dass die aktuelle Lage für viel Verunsicherung bei Veranstaltern sorgt und dass es in den nächsten Wochen noch zahlreiche weitere Veranstaltungen geben wird, die wir im Detail gar nicht alle kennen. Wir bieten daher allen Veranstaltern an, sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Gerne können sich diese im zuständigen Ordnungsamt oder bei mir direkt melden.“

Die Frage, ob die Veranstaltungen im laufenden Jahr ggf. nachgeholt werden können, kann aktuell noch nicht verbindlich beantwortet werden.

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