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"Notfallkarte" immer noch erfolgreich

07.02.2019

Notfalldose als Alternative

In einem Notfall zählt jede Sekunde. Da ist es gut, wenn alle (lebens)wichtigen Informationen schnellstmöglich vorliegen. Wo Medikationspläne, Patientenverfügungen und andere Notfalldaten sich befinden, gerät dabei oft zum Suchspiel.

In Werne hilft seit vielen Jahren die Notfallkarte „Es ist zwar nur eine unscheinbare, kleine Karte, aber im Ernstfall kann sie lebensrettend sein“, sagte Bürgermeister Lothar Christ im Jahre 2012 bei der Einführung.

Mit der Idee hatte sich die Seniorenvertretung um ihren Vorsitzenden Dieter Schimmel an Politik und Veranstaltung gewandt, wobei die Mitglieder des Sozialausschusses seinerzeit die Einführung beschlossen. In einer Startauflage von 5.000 Stück wurde die Notfallkarte in Apotheken, Arztpraxen, im Krankenhaus und im Stadthaus ausgelegt.
Inzwischen sieht sich Dieter Schimmel mit der Umsetzung der „Notfallkarte“, die im Ernstfall auf einen Blick alle relevanten, persönlichen Daten bietet, mehr als bestätigt. Herzschrittmacher, Diabetes, Allergien, Medikamenten-Unverträglichkeiten - das sind alles wichtige Informationen, die gfs. den Rettungsassistenten und dem Notarzt eine schnelle wie gezielte Hilfe ermöglichen.

Was auf der Karte vermerkt werden sollte, darüber wurde seinerzeit intensiv beraten. „Grunderkrankungen und eventuelle Medikation sollten in jedem Fall verzeichnet sein“, erläutert der Vorsitzende der Seniorenvertretung. Im Idealfall hat jeder sogar zwei Notfallkarten - eine „am Mann“ und eine weitere sichtbar in der Wohnung hinterlegt.

Inzwischen gibt es zusätzlich eine sog. „Notfalldose“, für deren Einführung sich die Mitglieder der Kreis-Seniorenvertretung und auch des Sozialverbandes VdK einsetzen. „Das Prinzip ist recht einfach“, erklärt VdK-Vorsitzender Kurt Wörmann, der – wie verschiedene Apotheken in Werne –, intensiv die „Notfalldose“ bewirbt.
Wichtige Angaben werden auf einem Formular (gfs. auch auf der Notfallkarte) notiert, das in die Dose gesteckt wird, die ihrerseits ihren Platz in der Kühlschranktür findet. Zwei Aufkleber weisen den Rettungskräften den Weg zur Hilfe. Einer klebt an der Haustür, der andere an der Kühlschranktür. Aufkleber und Formular gehören zur Ausstattung der Notfalldose.

Hartmut Kröger, Leiter der hiesigen Rettungswache, wurde im vergangenen Jahr über die Einführung und Rahmenbedingungen der Notfalldose informiert, so dass seine Kollegen „vor Ort“ entsprechend sensibilisiert sind.
„Auch wenn Notfallkarte und Notfalldose im Grunde ein unverbindliches Angebot darstellen, ist beides unbestritten sinnvoll“, überwiegen nach Meinung von BEN-Koordinator Jochen Höinghaus die Vorteile. Vor allem die Notfallkarte werde nach wie vor im Stadthaus nachgefragt - und genau deshalb liegt sie an der Telefonzentrale im Foyer öffentlich aus.

Weitere Informationen:
Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement,
Senioren- und Behindertenarbeit (BEN)
Konrad-Adenauer Platz 1
Telefon: 0 23 89 / 71-318
j.hoeinghaus@werne.de

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