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Kreisleitstelle nutzt moderne Notruftechnik

12.02.2020

Seniorenvertretung besuchte Leitstelle in Unna

„Mit der Umstellung auf ein neues Leitstellenprogramm im dritten Quartal 2020 wird selbstverständlich eine aktuelle Version unserer Notruf-Technik „Advanced Mobile Location“ (kurz: AML) zum Einsatz kommen – obwohl wir schon heute erfolgreich mit diesem System arbeiten!“

Für Kreis-Brandmeister Thomas Heckmann ist die Sache klar: Eine Standortkennzeichnung in Form von Schildern an Bänken und Bäumen, wie verschiedentlich diskutiert wird, entspricht nicht mehr den technischen bzw. digitalen Möglichkeiten unserer Zeit.

Auch in Werne hatte es zuletzt Überlegungen gegeben, entsprechende Hinweisschilder ergänzt um GPS-Daten an besonderen Stellen im Stadtgebiet anzubringen. Auch im Sozialausschuss war gefragt worden, ob nach dem Vorbild der Nachbarstädte eine Standortkennzeichnung mit Schildern erfolgen könne, um verunfallten Personen eine schnellere Hilfe anzubieten, wenn Rettungssanitäter, Notarzt bzw. Feuerwehr ausrücken müssen.

Dieter Schimmel, Vorsitzender der Seniorenvertretung Werne, BEN-Koordinator Jochen Höinghaus und Dr. Bodo Berndorf von der Feuerwehr Werne liessen sich in der Kreisleitstelle in Unna die aktuellen Möglichkeiten zur Standorterkennung präsentieren – und waren anschließend von den digitalen Möglichkeiten überzeugt.

Aufgrund der verwendeten Notruf-Technik „Advanced Mobile Location“ (AML) erhält die Kreisleitstelle den genauen Standort des Hilfesuchenden auf den Bildschirm. „Wählt jemand den Notruf 112, werden auf dem Smartphone alle verfügbaren Standortdienste aktiviert. Dies auch, wenn sie zuvor ausgeschaltet sind“, erläuterte Thomas Heckmann.
Über die GPS-Funktion erhält das Smartphone seine aktuellen Koordinaten. Zusätzlich sucht es nach WLAN-Netzen und Mobilfunkmasten in seiner Nähe. Alle Daten werden dann automatisch verschickt. Dadurch kann in der Leitstelle der Standort metergenau bestimmt werden.

„Ein weiterer Vorteil für die Leitstelle: Rettungssanitäter, Notarzt bzw. Feuerwehr erhalten die Daten direkt auf ihr Navigationsgerät gesendet und können dadurch schneller zum Notfallort fahren.

Rd. 180.000 Notrufe gehen jährlich in der Leitstelle Unna ein, die bearbeitet und je nach Zuständigkeiten an die jeweiligen Feuerwehren und Rettungsdienste im Kreis weitergeleitet werden. Die 112-Notrufe, die tatsächlich via AML-Ermittlung auf eine verunfallte Person hinweisen, machen dabei nur einen Bruchteil. „Für das Einsatzgebiet Werne sind es vielleicht zwei Fälle im Monat“, so Thomas Heckmann, der gleichwohl deutlich macht: „Wir nehmen jeden Notruf ernst und tun alles, damit wir die Situation für den Betroffenen schnell auflösen können.“

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