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Familienleben in Zeiten der Corona Pandemie

01.04.2020

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Werne gibt Tipps

Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Zeiten der Corona Pandemie

Die Schließung der Schulen und Kitas während der Corona-Pandemie stellt viele Familien vor Herausforderungen. Wie lassen sich Arbeit und Kinderbetreuung vereinbaren?

Viele Eltern, die üblicherweise im Büro arbeiten, üben nun in einem provisorischen Homeoffice den ungewohnten Spagat zwischen Job und Privatleben.

Das ZDF hat einige Tipps veröffentlicht, wie Homeoffice mit Kindern gelingen kann.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-homeoffice-kind-100.html

1. Machen Sie mit den Kindern einen Plan

Vor allem kleine Kinder müssen erst einmal begreifen, dass Mama und Papa keine Ferien haben, obwohl sie jetzt zu Hause sind - und damit doch eigentlich als Spielpartner erreichbar wären.

Deshalb: Nehmen Sie sich die Zeit, erklären Sie die Situation und machen Sie anschließend nach Möglichkeit mit den Kindern einen genauen Zeitplan: Was macht die Familie wann und wo gemeinsam? Planen Sie gemeinsame Malzeiten, Spiel- und Bewegungspausen. Und legen Sie fest, wann sich jeder eine Zeitlang allein beschäftigt: Schulkinder mit ihren Lernübungen, die Kleineren mit Puzzeln, Malbildern und Hörspielen - und schließlich die Eltern mit ihrer Arbeit im Homeoffice. Hängen Sie den Plan auch für alle gut sichtbar in der Wohnung auf.

2. Richten Sie ein Homeoffice für die Kleinen ein

Wer nicht gerade einen Teenager daheim hat, der sich über viel zusätzlichen Schlaf und Freizeit im eigenen Zimmer freut, wird seine Kinder jetzt viel häufiger zu sehen bekommen als im üblichen Alltag. Denn insbesondere Kleinkinder wünschen natürlich die Nähe der Eltern.
Wollen Sie nicht ständig den Spagat machen zwischen provisorischen Büro und Kinderzimmer, dann richten Sie doch in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes auch ein kleines Homeoffice für die Kinder ein. An dem Tischchen mit Arbeitsutensilien wie Stiften, Papieren, Scheren, können die Kleinen dann Platz nehmen, basteln und so eine Zeitlang "arbeiten" - genau wie die Großen.

3. Binden Sie den Partner ein

Wenn Sie mit Partner daheim sind, wechseln Sie sich als erster Ansprechpartner für die Kinder ab. Wenn möglich, machen Sie das auch räumlich deutlich: Wer im Esszimmer arbeitet, kann angesprochen werden. Wer im (provisorischen) Arbeitszimmer sitzt, bleibt ungestört.

Um die Großeltern und andere ältere Menschen vor den Gefahren des Coronavirus zu schützen, sollten Sie auf deren Hilfe aktuell lieber verzichten.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat auf ihrer Homepage

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/vereinbarkeit

Links mit sinnvollen Beschäftigungstipps für Kinder und digitalen Lernangeboten zusammengefasst.

Eine schöne Aktion, die sich auch bei uns in NRW verbreitet, ist der Regenbogen gegen Corona. Aufgrund der Pandemie dürfen Kinder derzeit nicht mit ihren Freunden spielen. Stattdessen malen sie Regenbogenbilder und hängen diese an Fenster oder Türen. Andere Kinder können diese Bilder von den Balkonen aus sehen oder beim Spaziergang suchen und zählen. So wissen sie, dass ganz viele andere Kinder auch zu Hause bleiben müssen.

https://bnn.de/nachrichten/suedwestecho/coronavirus/wir-bleiben-zuhause-kinder-haengen-regenbogen-gegen-corona-an-ihre-fenster

Um sich vor dem Coronavirus, aber auch vor andere ansteckende Infektionskrankheiten zu schützen, ist das richtige Händewaschen unverzichtbar. Mit kleinen Erklär-Videos lässt sich Händewaschen frühzeitig einüben.

https://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/filme-fuer-kinder.html#c7761

Die Auswirkungen des Coronavirus verunsichern auch viele Kinder. Eltern und andere Bezugspersonen stehen vor der Herausforderung, mit Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen oder häusliche Quarantänen zu organisieren. Wie Eltern ihren Kindern helfen können, hat die Bundesregierung in einem Artikel zusammengefasst.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/wie-eltern-ihren-kindern-jetzt-helfen-koennen-1730182

Zeiten der privaten Abschirmung und Quarantänesituationen können bereits belastete familiäre Situationen leicht überstrapazieren. Die Hilfetelefone des Bundesfamilienministeriums stehen mit Rat und Tat zur Seite:

 Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.

 Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.

 Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden unter der Nummer 0800 40 40 020 erreichbare Hilfetelefon "Schwangere in Not" ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Beraterinnen Hilfe in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden. Es bietet auch eine fremdsprachige Beratung an.

 Das Projekt "Pausentaste" unterstützt junge Pflegende mit gezielter Beratung und Information. Unter der Nummer 116 111 erreichen ratsuchende Kinder und Jugendliche die Hotline von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Im November 2019 ist zusätzlich die Beratung in Form eines Termin-Chats an den Start gegangen.

 Die "Nummer gegen Kummer" bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen - von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.

 Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Bleiben Sie gesund!

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