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Stadt Werne setzt neue NRW-Richtlinie um

Bürgermeister Lothar Christ informiert über die aktuelle Situation in der Corona-Krise

Bürgermeister Lothar Christ

„Vorsichtiger Optimismus“ kennzeichnet mit Blick auf die ersten bescheidenen Lockerungen in der Corona-Krise die aktuelle Situation in Werne. Bürgermeister Lothar Christ, der sich in den zurückliegenden Wochen mehrfach über das weitgehend vorbildliche Verhalten der heimischen Bürger geäußert hatte, sieht in den am Montag, 20. April 2020 in Kraft tretenden neuen Corona-Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen „gute Chancen und erste Schritte in eine richtige Richtung“.

„Auch wenn nicht alle Entscheidungen in Gänze nachzuvollziehen sind, freue ich mich besonders für den heimischen Einzelhandel und die betroffenen Arbeitnehmer, dass viele Geschäfte nun wieder öffnen können“, resümiert Christ. Gute Nachricht für die Werner Innenstadt: Bis auf die „Woolworth“-Verkaufsräume am Moormannplatz dürfen alle Geschäfte wieder ihre Türen öffnen. Untersagt bleibt indes der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen und anderen gastronomischen Einrichtungen.

Dass weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsbeschränkungen gelten, sind – wenig überraschend – nach wie vor die elementaren Bestandteile der Corona-Bestimmungen. Alle Einrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche nicht übersteigen.

In zahlreichen Gesprächen, E-Mails und Telefonaten hat Bürgermeister Lothar Christ über die vielschichtigen Sorgen und von den teilweise existentiellen Nöten vieler Betroffener erfahren. Gleichwohl mahnt er Geduld und Zurückhaltung. „Wir können sehr froh sein, dass die ergriffenen Maßnahmen deutschlandweit und bei uns Wirkung zeigen und die Zahl der Neuinfektionen stark zurückgeht.“ Aber dieser Erfolg dürfe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

Bereits in den zurückliegenden Tagen und Wochen hat das städtische Ordnungsamt regelmäßig die Einhaltung der Corona-Regelungen überprüft – und ist dabei weitgehend auf Verständnis gestoßen. „Ich würde mir wünschen, dass diese Akzeptanz weiterhin den gemeinsamen Umgang prägt, denn die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie das nach wie vor geltende Kontaktverbot werden auch in den kommenden Tagen intensiv überprüft“, kündigt Wernes Stadtoberhaupt an.

Der Schulbetrieb soll nach den Wünschen der NRW-Regierung „maßvoll wieder anlaufen“, wobei vor allem die anstehenden Prüfungen unter den geänderten Vorzeichen zu organisieren sind. „Die Schulöffnungen erfordern intensive Vorbereitungen, die wir nun gemeinsam mit den Schulleitungen absprechen“, konstatiert Schuldezernent Alexander Ruhe. Schließlich gelte es, die notwendigen Hygienevoraussetzungen in den Schulgebäuden zu schaffen, den Schülerverkehr mit der VKU zu organisieren sowie geeignete Regelungen für Unterricht und Pausenzeiten umzusetzen. Der vom Land verkündete Schulstart bedeutet für Werne, dass am kommenden Donnerstag (23. April) die Absolventen der beiden Gymnasien und der Marga-Spiegel-Schule sowie des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs den Schulweg wieder antreten können. Während dies an den Gymnasien 156 Abituranwärter (AFG 65 und GSC 91) betrifft, sind es an der Marga-Spiegel-Schule 169 Schülerinnen und Schüler, die vor ihren zentralen Abschlussprüfungen stehen.

Wie es für alle anderen Schülerinnen und Schüler weitergeht, wird erst am Mittwoch, 29. April feststehen. Dann sollen die Kultusminister der Länder ein entsprechendes Konzept für den weiteren Unterricht ab Montag, 4. Mai vorlegen.

Auch mit Blick auf die zu dieser Zeit üblicherweise anlaufenden Veranstaltungen ist Geduld gefragt. Nicht nur die Mai-Kirmes wurde zwischenzeitlich abgesagt, sondern auch alle Feierlichkeiten und Festivitäten rund um den 1. Mai sind nicht gestattet. Selbst wenn das Wetter mit Sonne und blauem Himmel zum Verweilen oder gemeinsamen Feiern einlädt: Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen ist untersagt und der vieler Orten traditionelle Maigang (auch zum Cappenberger See!) muss aufgrund des Kontaktverbotes ausfallen.

„Wir kontrollieren, was derzeit nicht stattfinden darf, aber wir helfen und unterstützen überall dort, wo Dinge möglich sind oder möglich gemacht werden können“, verspricht Bürgermeister Lothar Christ.

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