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Hilfen in der Corona-Krise

05.11.2020

Hilfen in der Corona-Krise

Beratungsangebote für Familien

Familien sind in besonderer Weise von den Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen. Alleinerziehende und Eltern sind gefordert ihre Berufstätigkeit, Kinderbetreuung und Familienzeiten den sich verändernden Schutzmaßnahmen, gegen die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie, anzupassen. Die dafür erforderlichen Einschränkungen im Alltag können zu einer sozialen und psychischen Belastungssituation führen.

Eine Mischung aus Existenzsorgen, beengten Lebensverhältnissen, wenig Rückzugsmöglichkeiten, Dauerbelastung und Überforderung, mangelnde soziale Kontakte und Entspannungsmöglichkeiten durch sportliche und kulturelle Angebote in der Krise setzt ihnen zu – insbesondere in zusätzlich erschwerten Lebenslagen. 

Im Falle einer Infektion oder eines Infektionsverdachtes stehen Eltern plötzlich vor der Aufgabe die Situation mit ihren Kindern zu besprechen oder eine häusliche Quarantäne zu organisieren. 

Die gemeinsame Zeit zu Hause kann sehr schön sein. Sie kann aber auch sehr anstrengend sein. Besonders bereits belastete familiäre Situationen durch private Abschirmung oder Quarantäne können leicht überstrapazieren. Im schlimmsten Fall kommt es zu Konflikten und Gewalt.

Um zu Hause besser klar zu kommen, helfen meist schon kleine Sachen. Zum Beispiel gemeinsam mit den Kindern neue Dinge erleben und Spaß haben. Das stärkt auch den Zusammenhalt. 

Mit dem Spiel "BLÖDE GEFÜHLE? AB IN DIE TÜTE!" kann man Kinder beispielsweise darin unterstützen negative Gefühle, wie Wut oder Kummer, loszuwerden. Sie brauchen dafür nur eine Papiertüte und ein paar Stifte. Wie das Spiel funktioniert und viele weitere Anregungen und wichtige Tipps finden Sie auf der Website des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.

Beratungsangebote für Alleinerziehende und Eltern 

An wen aber können sich Alleinerziehende und Eltern wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie in der Corona-Krise haben? 

Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind und das Haus nicht verlassen, weil sie Ängste quälen oder eine Quarantäne verordnet wurde?   

Hier finden Sie eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten für (werdende) Mütter und Eltern:

Die passende Beratungsstelle vor Ort können Sie über die folgenden bundesweiten Seiten finden.

Eine wichtige Alternative zur Beratung vor Ort sind in der Corona-Pandemie sind die kostenlosen und anonymen Online-Beratungen und Telefonberatungen verschiedener gemeinnütziger Träger: 

  • Elternberatung der bke e.V.: Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V. (bke) ist auf die Beratung von Eltern mit kleinen Kindern und Kindern bis zum 21. Lebensjahr spezialisiert und berät bundesweit anonym und kostenlos unter https://eltern.bke-beratung.de.
  • Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“: Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Elterntelefons sind auf die Beratung von Eltern spezialisiert. Sie informieren Schwangere und Eltern mit Kindern von 0 bis 3 Jahren bei Bedarf zu Frühen Hilfen. Das Elterntelefon berät bundesweit anonym und kostenlos unter der Nummer 0800 111 0 550.
  • Telefonberatung der BZgA: Die Telefonberatung der BZgA zur seelischen Gesundheit während der Corona-Zeit ist kostenlos und anonym unter der Nummer 0800 2322783 erreichbar.
  • Online-Beratung der Caritas: Der katholische Wohlfahrtsverband Caritas bietet über ein Online-Beratungsportal kostenlose und anonyme Beratung und Hilfe an. Alle Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Frauen, Männer und Paare finden vielfältige Beratungsangebote: Eltern und Familien, Kinder und Jugendliche, Schwangerschaft, U 25 Suizidprävention. https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung
  • Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch": Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" ist kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.
  • Online-Beratung von donum vitae: Das Angebot der Online-Beratung von donum vitae richtet sich an alle, insbesondere jedoch auch an (werdende) Mütter und Väter in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Es erfolgt anonym, kostenlos und vertraulich durch qualifizierte Beraterinnen. Die Beantwortung der Anfragen erfolgt in der Regel innerhalb von 48 Stunden, an Wochenenden innerhalb von 72 Stunden. Der Kontakt erfolgt über ein geschütztes Formular auf www.donumvitae-onlineberatung.de
  • Online-Beratungen der Diakonie: Über das Hilfeportal der Diakonie, dem sozialen Dienst der evangelischen Kirchen, können alle Schwangere und Familien Online-Beratungen der Diakonie in ihrer Nähe finden. Die Online-Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Sie erfolgen über ein besonders geschütztes Webmail-Formular. https://hilfe.diakonie.de
  • Telefonseelsorge: Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Telefonseelsorge sind rund um die Uhr unter den Nummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar. Sie beraten alle Menschen mit Sorgen oder in Krisensituationen anonym und kostenlos. Die Telefonseelsorge bietet auch eine Mailseelsorge und Chatseelsorge an unter: www.telefonseelsorge.de
  • Muslimisches Seelsorgetelefon: Das Muslimische Seelsorgetelefon MuTeS steht allen Menschen in seelischen Notlagen unter der Nummer 030 44 35 09 821 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr offen. Träger von MuTeS ist Islamic Relief Deutschland e. V. Informationen unter: www.mutes.de
  • Beratungshotline der ZWST: Die Beratungshotline der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. berät junge Familien, insbesondere jüdischen Glaubens, unter der Telefonnummer 069 94 43 71-63. Die Beratung ist anonym und kostenlos (bis auf die üblichen Festnetzgebühren).
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