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Petra Credo in den Ruhestand verabschiedet

25.03.2021

Petra Credo in den Ruhestand verabschiedet

Das Bürgermeister-Vorzimmer war ihre zweite Heimat

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge räumt Petra Credo am kommenden Freitag, 26. März 2021 ihren Schreibtisch im Bürgermeister-Vorzimmer der Stadtverwaltung. „Rund 40 Jahre aktiver Dienst – lediglich unterbrochen durch zehn Jahre Erziehung meiner Kinder Christoph und Romina – sind am Ende dann tatsächlich genug“, befindet die langjährige Sekretärin von Bürgermeister Lothar Christ mit Blick auf ihren nun anstehenden Ruhestand.

Allerdings wird es einen Ruhestand, der diesen Namen verdient hat, bestimmt nicht geben. Dafür hat Petra Credo zu viele Interessen, Neigungen und Hobbies: Lesen, Joggen, Zumba oder Tanzen bei Cesár; hinzu kommt die Vorfreude auf einen weiteren Tauchurlaub in Ägypten, sobald die Corona-Pandemie ihren Schrecken verloren hat.

Folglich beginnt in der kommenden Woche ein neuer Lebensabschnitt, in dem ihre zwei erwachsenen Kinder mit ihren Familien sowie den drei Enkelkindern verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Schließlich fiel ihre Entscheidung für den beruflichen Abschied nach fast fünf Jahrzehnten Stadtverwaltung ganz bewusst.

„Wir waren in all den Jahren ein gutes Team. Ich konnte mich immer auf sie verlassen“, sagt Bürgermeister Lothar Christ, der seit seinem beruflichen Wechsel nach Werne im Jahre 2003 mit Petra Credo an seiner Seite zusammenarbeitete. „Am Ende war es fast ein blindes Verständnis, das unser tägliches Miteinander ausmachte!“

Begonnen hat alles im August 1972 mit der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Werne, die damals noch in den Räumen des „alten“ Stadthauses zwischen dem Modehaus Leenders und dem Sparkassengebäude am Markt untergebracht war.

Die langjährige Chefsekretärin Fine Koch erkannte das Talent und die Begabung der jungen Auszubildenden, die sie fortan besonders in ihr Herz schloss. „Eine gute Sekretärin weiß, was der Chef braucht, bevor dieser es ausgesprochen hat“, war einer ihrer Leitsätze, den Petra Credo (bis heute!) verinnerlichte.

Nach einer rund zehnjährigen Elternzeit wechselte sie Ende der 1990er Jahre als Sekretärin zum damaligen Ersten Beigeordneten Ekkehard Bolle. Nach dessen Ausscheiden führte sie diese Aufgaben dann beim neu gewählten Beigeordneten Lothar Christ fort. Es begann eine gleichermaßen spannende wie abwechslungsreiche Zeit, umso mehr nachdem ihr Chef 2009 zum Bürgermeister gewählt wurde.

Die wachsenden Anforderungen und technischen Entwicklungen forderten „die ganze Frau“ und das Vorzimmer wurde ihre zweite Heimat. „Trotzdem blieb meistens Zeit für ein Lächeln und ein freundliches Wort, wobei ich stets auch den Leitsatz meiner Lehrmeisterin beherzigt habe“, lacht Petra Credo. Nach so vielen Jahren habe es häufig gar keiner Worte bedurft, um die Aufgaben zu erkennen.

Ihrer Nachfolgerin Marion Jacobs hat Petra Credo in den zurückliegenden Wochen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, um ihr den Einstieg zu erleichtern. Was für die eine nach 18 Jahren selbstverständlich ist, bedarf an anderer Stelle noch manch ausführliche Erläuterung.

Auch wenn der Abschied aus der Verwaltung Corona-bedingt nicht in dem vorgesehenen Rahmen stattfinden kann, geht Petra Credo mit einem guten Gefühl in den (Un-)Ruhestand. Die Kollegen aus dem Hause haben ihr ein Album mit humorvollen Erinnerungen, Bildern und guten Wünschen zusammengestellt, das bestimmt über die erste Zeit ohne Vorzimmer hinweghelfen wird. (jh)

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