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Sanierung abgeschlossen

26.05.2021

Sanierung abgeschlossen

Neugestaltete Bonenstraße macht Innenstadt attraktiver

Letzter Part der Bonenstraßen-Umgestaltung ist abgeschlossen. Das Teilstück reiht sich nahtlos in die bereits sanierten Fußgängerbereiche ein und verspricht ein deutliches Plus an Attraktivität. 

Der Startschuss für die Neugestaltung der oberen Bonenstraße fiel Anfang 2019 mit dem positiven Beschluss im Bauausschuss. Bereits damals überzeugte das vielversprechende Konzept. Nach umfangreichen Planungen und Vorbereitungen sowie einer coronabedingten und vom Stadtrat getragenen Verschiebung des Baumaßnahmenbeginns konnte die Sanierung im vierten Quartal 2020 begonnen und jetzt erfolgreich und dem neuen Zeitplan entsprechend abgeschlossen werden. „Eigentlich ein freudiger Anlass zum Feiern“ sagt Bürgermeister Lothar Christ mit Verweis darauf, dass aktuell leider keine Eröffnungsfeiern stattfinden können.

Damit ist auch das letzte Teilstück der Bonenstraße von der Partnerschaftsuhr hin zum Kino zukunftsfähig umgestaltet worden. Bereits zuvor waren die Bereiche vom Bült über den Moormannplatz und weiter zum Konrad-Adenauer-Platz umfangreich saniert worden. 

Bei der Umgestaltung des jüngst fertiggestellten Abschnitts blieb praktisch kein Stein auf dem anderen: die gesamte obere Bonenstraße bekam eine neue zweifarbige Pflasterung. Dazu gesellten sich Bänke, die zum Verweilen und Ausruhen einladenden, auflockernde Neupflanzungen, die den vorhandenen Baumbestand ergänzen, und zusätzliche Fahrradbügel, für all diejenigen, die mit dem Fahrrad in die Innenstadt kommen. Auf den Baumumfassungen im Eingangsbereich der Fußgängerzone werden zudem weitere Sitzgelegenheiten aus Holz geschaffen. Ein technisch besonderes Highlight stellt die quasi unsichtbare Entwässerung mittels einer über die gesamte Länge der Straße verlaufenden und gerade einmal zwei Zentimeter breiten Schlitzrinne dar. Damit die Anpflanzungen auch im heißesten Sommer ausreichend mit Wasser versorgt werden, versteckt sich unter dem Pflaster ein ausgeklügeltes Bewässerungs- und Entlüftungssystem. Nachdem in den vergangenen Wochen eine Diskussion darüber geführt worden war, ob einer der neugepflanzten Bäume wieder ausgepflanzt werden müsse, wurde in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung eine Einigung zu Gunsten des Baumes erzielt. Die Besucher der Bonenstraße dürfen sich also darauf freuen, in ein paar Jahren ein schattiges Plätzchen unter einem Baum vor der Pizzeria La Strada zu finden. Sofern technisch möglich, wurden im Zuge der Neugestaltung überdies die allermeisten Ladeneingänge barrierefrei gestaltet. Um die Zugänglichkeit insbesondere für Menschen mit Behinderungen nochmals zu verbessern, wurde die eingearbeitete Treppenstufenanlage mit Rampen versehen. Außerdem wurde der bereits im zweiten Sanierungsabschnitt eingeführte Leitstreifen für Blinde und Sehbehinderte aus farblich abgehobenen Rippenplatten auch auf diesem Teilstück weitergeführt. Last but not least hat man auch an die Kinder gedacht, die in der Fußgängerzone nun zwei neue Spielgeräte vorfinden. 

Insgesamt reiht sich die obere Bohnenstraße gelungen in die anderen bereits sanierten Fußgängerbereiche ein und erhöht maßgebend die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. „Es hat lange gedauert, aber es hat sich gelohnt!“ zeigt sich Bürgermeister Lothar Christ über das Resultat erfreut. Die obere Bonenstraße sei so gestaltet, dass Bürger, Kunden und Besucher sich dort gerne aufhielten und wohlfühlten. Sie lade zum Stadtbummel und Verweilen ein und sei damit auch ein wichtiger Wirtschafts-, Tourismus- und natürlich auch Wohlfühlfaktor für die Stadt Werne. Man könne sich gut vorstellen, dass sich schon bald an sonnigen Frühlings- und Sommertagen, wo alle Leute draußen sitzen und in Cafés verweilen, eine ganz besondere Atmosphäre in der Bonenstraße entwickle und dadurch, wie auch von der Stadt beabsichtigt, die ansässige Gastronomie profitiere. Die Bonenstraße, die noch bis in die 1970er Jahre von Autos befahren wurde und erst mit der Stadtkernsanierung und dem Verschwinden der Hefefabrik und Kornbrennerei „Moormann“ zu einer Fußgängerzone wurde, hat sich durch die Neugestaltung weiterentwickelt und präsentiert sich jetzt mehr denn je als attraktiver Eingang in Wernes Innenstadt. 

Die Kosten für die hochwertige Sanierung der oberen Bonenstraße beliefen sich auf rund 820.000 €. Die Stadt trug davon jedoch nur 30%. Der Rest wurde aus Mitteln der Städtebauförderung vom Land finanziert. Damit erreichte die Stadt nahezu eins zu eins ihre Planungsziele in zeitlicher sowie in finanzieller Hinsicht. „Ausschlaggebend für diesen Erfolg war eine gute an Zielen der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit angelegte Planung sowie die gelungene Koordination der beteiligten Baufirmen“ sagt der städtische Leiter der Abteilung Straßen und Verkehr, Adrian Kersting.
In Zukunft möchte die Stadt noch den Platz vor dem Kloster sowie weitere kleinere Stellen der Innenstadt sanieren, um dann das im Jahr 2002 nach dem Entwurf von Architekt Martin Rogge begonnene Großprojekt „Fußgängerzonensanierung“ vollständig abzuschließen. Der Lohn für die Umsetzung: eine Innenstadt wie aus einem Guss.


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