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Modernste und nachhaltigste Backstube Deutschlands

02.07.2021

Modernste und nachhaltigste Backstube Deutschlands

Handwerksbäckerei Büsch will über 270 Arbeitsplätze in Werne schaffen

Das neu geplante Gewerbegebiet nördlich der Nordlippestraße weckt das Interesse eines Traditionsunternehmens vom Niederrhein.

„Eine Schwerindustrie mit hohen, rauchenden Schornsteinen wollen wir auch in Zukunft nicht haben“, betonte Bürgermeister Lothar Christ zuletzt mit Blick auf die Ansiedlung von Betrieben im neu geplanten Gewerbegebiet nördlich der Nordlippestraße. Am heutigen Freitag, 2. Juli 2021, stellte sich ein interessantes Unternehmen mit Ansiedlungswunsch im Rahmen eines Pressetermins im Stadthaus vor. Es handelt sich um die Handwerksbäckerei Büsch aus Kamp-Lintfort, die ein gutes Beispiel dafür ist, welche Art von Betrieben für das neu geplante Gewerbegebiet in Frage kommt. „Wir sind in sehr guten Gesprächen und haben großes Interesse, die Bäckerei Büsch nach Werne zu holen, sollte das Gewerbegebiet entwickelt werden“, verlautbarte Bürgermeister Lothar Christ.

Weil der Lebensmittelhersteller an seine Kapazitätsgrenzen stößt, strebt Büsch nun an, eine zweite Produktionsstätte im für das Absatzgebiet logistisch günstig gelegenen Werne zu errichten.

Gegenwärtig bedarf es vieler Lkw-Kilometer, um insbesondere das östliche Ruhrgebiet und Ostwestfalen zu beliefern. Eine logistische Voruntersuchung hat ergeben, dass durch eine zweite Produktionsstätte in Werne jährlich über 1 Mio. Lkw-Kilometer eingespart werden könnten.

Dass mit einer möglichen Ansiedlung der Traditionsbäckerei in Werne auch eine deutliche Reduzierung des CO2-Flottenverbrauchs einherginge, wäre vor allem aus Sicht des Klima- und Umweltschutzes ein beachtenswertes Plus. „An diesem Beispiel wird deutlich, was ich meine, wenn ich sage: Wir werden weder unsere wirtschaftlichen noch unsere ökologischen Ziele erfüllen, wenn wir für unsere Betriebe keine Entwicklungsmöglichkeiten schaffen“, erklärte Bürgermeister Lothar Christ. „Die Lösung besteht vielmehr darin, kluge und nachhaltige Gewerbegebiete für zukunftsgerichtete und umweltgerechte Betriebe zu entwickeln.“

Weil das Unternehmen ebendiese hohen umwelttechnischen Anforderungen an sich und seinen potentiellen Neubau stellt, sieht das auch Wirtschaftsförderer Philipp Cramer so: „Die Anfrage stellt ein sehr gutes Beispiel für ein auch aus Klimaschutzgesichtspunkten sinnvolles Vorhaben eines attraktiven Unternehmens dar.“ Dirk Jonack, einer von drei Geschäftsführern der Büsch GmbH, ergänzte: „Wir werden unserer Verantwortung als zukunftsorientiertes und umweltbewusstes Unternehmen gerecht werden.“ Für dieses Ziel sei Büsch unter anderem seit zwei Jahren mit der Effizienz-Agentur NRW und weiteren Beratungsstellen des Landes in Gesprächen.

Schließlich plane Büsch die modernste und nachhaltigste Backstube Deutschlands in Werne. Der Kontrast zu einer von einigen befürchteten Ansiedlung einer aus hohen, qualmenden Schornsteinen hochemittierenden Schwerindustrie könnte damit kaum größer sein.

„Ferner ist die Bäckerei Büsch ein verantwortungsvolles Unternehmen“, betonte Matthias Stiller, der neue Leiter der Wirtschaftsförderung Werne. „Es setzt hohe soziale Maßstäbe bei Ausbildung und Personalentwicklung.“ Auf einer rund 5 Hektar großen Fläche sollen mittelfristig über 270 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen. Das sind 60 Arbeitsplätze pro Hektar und damit doppelt so viele als für eine Ansiedlung seitens der Stadt gefordert wären. Ein ganz gravierender Aspekt sei dabei, dass die Firma wichtige Ausbildungsstellen schaffen werde. Für die Wirtschaftsförderung sei die Anfrage von Büsch daher unter anderem ein weiterer Grund für die Entwicklung des Gewerbegebiets.

Die Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung, Uta Leisentritt, fügte hinzu: „Die Bäckerei Büsch ist ein gesundes mittelständisches Unternehmen mit Herz und guten Ansprechpartnern und damit eines, das wirklich gut zu Werne passt.“

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