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25. November 2025

Filmabend im Stadtmuseum mit Glühweinumtrunk am 4. Dezember

Dr. Seltsam oder: wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Stadtmuseum lädt zum Jahresabschluss zu Filmabend mit Glühweinumtrunk ein. Gezeigt wird DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN (USA 1964. R: Stanley Kubrick)

Jahresabschluss mit Bombenstimmung

Stadtmuseum lädt zum Filmabend mit Glühweinumtrunk ein

Das Jahresende steht wieder vor der Tür. Bevor der Weihnachtstrubel so richtig losgeht, nutzt das Stadtmuseum die Gelegenheit, um sich auch in diesem Jahr wieder mit einem Filmabend bei allen zu bedanken, die das Museum durch das Jahr begleitet und viele Aktionen im und am Museum überhaupt erst möglich gemacht haben: den Unterstützerinnen und Unterstützern, aber auch allen Besucherinnen und Besuchern.

Damit es dabei nicht bei warmen Worten bleibt, soll diesen auch ein warmes Getränk folgen. Darum lädt das Museum alle Interessierten ganz herzlich am Donnerstag, 4. Dezember, um 18:30 Uhr, zu einem gemeinsamen Filmabend mit anschließendem Glühweinumtrunk ein. Gezeigt wird DR. SELTSAM ODER: WIE ICH LERNTE, DIE BOMBE ZU LIEBEN (USA 1964, R: Stanley Kubrick). Die Teilnahme ist kostenlos.

Satire über die Paranoia des Kalten Krieges

Die Auswahl gerade dieses Films ist dabei keinesfalls willkürlich. Wie in den vergangenen Jahren ist die Wahl auf einen Film gefallen, der nicht nur als Perle der Unterhaltung in die Filmgeschichte eingegangen ist, sondern auch als historische Dokument Aussagekraft hat und damit perfekt zum Veranstaltungsort Museum passt. Denn Filme sind als Kunstwerke immer auch ein Abbild für die Zeit und die Gesellschaft, in der sie entstanden sind: welche Themen jeweils gerade wichtig, welche Umgangsformen üblich waren, welche Ästhetik es in der Mode gab.

Unmittelbar nach der Kubakrise 1962, in der das atomare Wettrüsten zwischen der NATO und den Blockstaaten der UdSSR beinahe zum Ausbruch des Dritten Weltkriegs geführt hätte, nimmt sich Regisseur Stanley Kubrick eben dieses Schreckensszenario in Form einer bitterbösen Satire vor. DR. SELTSAM gehört zu den früheren Filmen des oft als „visionär“ bezeichneten britischen Meisterregisseurs, der später mit Filmen wie 2001: ODYSSEE IM WELTRAUM (1968), CLOCKWORK ORANGE (1971), THE SHINING (1980) oder FULL METAL JACKET (1987) wiederholt die Bildsprache des Kinos revolutioniert hat.

Mit „Inspektor Clouseau“-Star Peter Sellers in gleich mehreren Hauptrollen zeichnet DR. SELTSAM zwischen subtilen Momenten und drastischem Humor ein aufrüttelndes Bild von der Paranoia des atomaren Wettrüstens im Kalten Krieg. Gerade in Zeiten neuer Konfrontationen und dem Wiedererwachen des Kalten Krieges ist eine humoristisch überzeichnete und dennoch augenöffnende Mahnung vielleicht wieder genauso aktuell, wie sie es zur Entstehungszeit des Films vor rund 60 Jahren war

Filmwissenschaftliche Einführung und anschließender Umtrunk

Wie in den vergangenen Jahren bei DIE FEUERZANGENBOWLE und SEIN ODER NICHTSEIN wird der Vorführung wieder eine filmwissenschaftliche Einführung vorangestellt. Museumsleiter und Filmwissenschaftler Flemming N. Feß beleuchtet den Entstehungszusammenhang und gibt kleine Hinweise, worauf es sich bei der Filmsichtung zu achten lohnt.

Im Anschluss an den Film soll es wieder die Möglichkeit geben, bei einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch oder einem Kaltgetränk ganz zwanglos über das Gesehene ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Da die Platzanzahl in der Westfälischen Stube begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an museum@werne.de oder telefonisch unter 02389/780773 gebeten.