26. Februar 2026
Entstickungsanlage am Gersteinwerk in Werne wird bereits am Freitag (27.02.) gesprengt

Das 64 Meter hohe Gebäude wird am 27. Februar kontrolliert zu Boden gebracht. Das Sicherheitskonzept wird in Abstimmung mit den Behörden umgesetzt. Für Dauer der Sprengung werden Straßen und Wege im Kraftwerks-Umfeld gesperrt.
Witterungsbedingt wird die Sprengung der Entstickungsanlage (DeNOx) auf dem Gelände des Gersteinwerks in Werne auf Freitag (27. Februar) vorgezogen.
Grund für die Terminänderung sind für Freitag prognostizierte Windgeschwindigkeiten von 35 bis 50 km/h (über Windstärke 5 Beaufort). Da die DeNOx-Anlage zur Sprengungsvorbereitung bereits vollumfänglich geschwächt ist, hat der verantwortliche Sprengberechtigte aus Gründen der Gefahrenabwehr entschieden, die Sprengung vorzuziehen.
Die unten angekündigten Sicherheitsmaßnahmen bleiben inhaltlich unverändert, verschieben sich jedoch um eine Stunde nach vorne: So wird bereits am Freitag um das DeNOx-Gebäude ein Sperrradius von 350 Metern eingerichtet. In diesem Bereich darf sich zwischen 07:30 Uhr und voraussichtlich 10:30 Uhr niemand aufhalten. Polizei, THW, Sicherheitsdienste sowie das Ordnungsamt der Stadt Werne überwachen die Sperrmaßnahmen. Die Sprengung soll um 10 Uhr erfolgen.
Der Straßenverkehr im Umfeld des Kraftwerksgeländes wird in Abstimmung mit den Behörden vorübergehend eingeschränkt: Die Hammer Straße sowie der Radweg entlang der Lippe-Auen werden zwischen 07:30 Uhr und voraussichtlich 10:30 Uhr vollständig gesperrt. Zusätzlich gilt entlang der Straße „Am Tiebaum“, der Johannes-Rau-Straße und der Hammer Straße in diesem Zeitraum ein Park- und Halteverbot.
Für Nachfragen bezüglich der betroffenen Buslinien steht Ihnen die VKU unter der 0800 6/504030 (kostenlos aus allen deutschen Netzen) zur Verfügung.
Die Skyline des Gersteinwerks verändert sich weiter: Vier Monate nach dem 280-Meter Kamin lässt RWE nun auch das Gebäude der Entstickungsanlage (DeNOx) sprengen. Der 64-Meter hohe Bau soll am Samstag, dem 28. Februar, gegen 11 Uhr gezielt zu Boden gebracht werden.
Mit der Sprengung ist die Firma Reisch Sprengtechnik beauftragt.
Sicherheit hat höchste Priorität. RWE hat mit der für den Rückbau verantwortlichen Spezialfirma AWR ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet, das in den nächsten Wochen mit den Städten Werne und Hamm und weiteren Behörden sowie den Stromnetzbetreibern Amprion und Westenergie umgesetzt wird.
Für den Tag der Sprengung wird um das DeNOx-Gebäude ein 350-Meter-Sperrradius definiert, in dem sich zwischen 08:30 Uhr morgens und voraussichtlich 11:30 Uhr niemand aufhalten darf. Polizei, THW, Sicherheitsfirmen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Werne kontrollieren die Sperrung.
Der Straßenverkehr im Umfeld des Kraftwerksgeländes wird in Abstimmung mit den Behörden vorübergehend eingeschränkt: So wird die Hammer Straße, sowie der Radweg entlang der Lippe-Auen zwischen 8:30 und voraussichtlich 11:30 Uhr für jeden Verkehr gesperrt. Entlang der Straße „Am Tiebaum”, der Johannes-Rau-Straße und der Hammer Straße gilt in diesem Zeitraum zudem ein Park- und Halteverbot.
Zur Entstickungsanlage in Werne
Die DeNOx-Anlage im Gersteinwerk in Werne wurde am 21. März 1990 von der VEW AG zur Reduzierung von Stickoxiden (NOx) in Betrieb genommen. Die Investitionskosten beliefen sich damals auf 148 Mio. DM. In der Anlage wurden Stickoxide aus dem Rauchgas mit Hilfe der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) bei rund 320 °C und unter Einsatz von Ammoniak in Stickstoff und Wasser zerlegt. Mit Hilfe der DeNOx-Anlage unterschritt der Kohle-Kombi-Block im Gersteinwerk die gesetzlichen NOx-Grenzwerte deutlich.
Bei Rückfragen bitte wenden an:
Herrn Olaf Winter
Pressestelle
RWE Generation SE
0201 5179-8455
olaf.winter@rwe.com