Skulptur Kreisverkehr
Kreisverkehr-Skulptur zeigt Symbole der Lippestadt
Ein halbes Jahr später, nachdem das Projekt zur Gestaltung des Kreisverkehres Becklohhof/Burgstraße politisch vorgestellt und auf den Weg gebracht wurde, konnte am Samstag, 20. November 2021, gefeiert werden.
Gemeinsam mit den Vertretern des Heimatvereines Werne und der Sparkassen-Stiftung sowie den ausführenden Künstlern und den zahlreichen Entscheidern aus Politik und Verwaltung zeigte sich Bürgermeister Lothar Christ sichtlich beeindruckt von dem tatsächlichen Kunstwerk, das im Laufe des Donnerstagvormittags mit einem Spezialkran angeliefert und aufgebaut wurde.
In der Mitte des Kreisverkehrs ist nun eine rund vier Meter hohe Stahl-Skulptur installiert: Bestehend aus einem Kreis, in dessen Mittelpunkt das Kapuzinerkloster nachgebildet ist und zwei Figuren stehen werden: Eine hält symbolisch das Sim Jü-Riesenrad fest und die andere hält ein Fahrrad an der Hand. Getragen werden die einzelnen Elemente von der in dunkelblau gehaltenen Lippe und in hellblau dargestellten Horne.
Gestalterisch umgesetzt hat die Stahl-Skulptur der weit über die heimischen Grenze hinaus bekannte Künstler Alfred Gockel. Er hat bereits mit seinem „Rettungshubschrauber“ an der A 1 in Höhe des Kamener Kreuzes für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Auch die geschwungene, mit farblichen Platten versehene große Skulptur an der A1-Autobahnabfahrt Münster-Hiltrup hat er geschaffen.
Die Idee zu der Skulptur am neuen Kreisverkehr Becklohhof/Burgstraße hatte übrigens der gebürtige Werner und heute in Lüdinghausen beheimatete Wilfried Thöne. Das Kapuzinerkloster anstelle des historischen Werner Rathauses in die Mitte der Skulptur zu setzen, fand aus vielerlei Gründen breite Zustimmung. Umso mehr, da das Kloster aktuell auf 350 Jahre Grundsteinlegung zurückblicken kann und gerade die Kapuziner eine wehrhafte Rolle im Widerstand während der Zeit des Nationalsozialismus spielten.
„Das Fahrrad in der Skulptur steht für Werne als das „Tor zum Münsterland“, während der alles umgebende Ring die gesamte Aura der Stadt einkreisen soll“, erläutert Künstler Alfred Gockel. Das Symbol des Sim Jü-Riesenrades an der Hand einer der beiden Figuren kann auf Wunsch ausgetauscht und besonderen Umständen angepasst werden (z. B. für das Straßenfestival, die Lenklarer Reitertage, etc).
Und Manfred Döpper, der für die begleitende Lichtinstallation verantwortlich zeichnet, verspricht eine weitere Besonderheit: Wer den Kreisverkehr künftig befahre, den werde die Skulptur dabei begleiten. Die Figuren innerhalb der Skulptur stehen schräg nach innen zum Kloster, während die Figuren selber aus zwei Ebenen bestehen, die in deren Inneren in einem 135 Grad-Winkel gedreht werden. Vor dem Hintergrund der Lichtinstallation soll die Skulptur tagsüber durch das Sonnenlicht und nachts durch die LED-Lampen Schatten werfen und auf diese Art und Weise mit Autofahrern und Passanten interagieren.
Dass der vorgegebene finanzielle Rahmen in Höhe von 120.000 Euro dank entsprechender Sponsoren eingehalten werden konnte, rundet ein besonderes künstlerisches Projekt ab, bei dem sich Gäste und Besucher letztlich beeindruckt von der Größe, Präzision und der Idee dieser Skulptur zeigten.
Diese Gelder stammen zu 50% aus Privatmitteln und zu 50% aus öffentlicher Förderung (36,66 % Landesmittel, 33,33 % Bundesmittel, 30 % Eigenanteil der Stadt Werne).
Das Projekt wurde über den Verfügungsfonds der Stadt Werne gefördert durch:
Gefördert durch

Das Fahrrad als Hinweis auf ein klimafreundlicheres Bewegungsmittel. Es entsteht ein direkter Bezug zur münsterländischen Parklandschaft und radtouristischen Region.
Im Mittelpunkt steht das Kapuzinerkloster. Die Skulptur darf daher als Hommage an die Klosterkirche und das Kloster im Jubiläumsjahr 350 Jahre nach Grundsteinlegung verstanden werden.
Das Riesenrad ist das Synonym für die Sim-Jü Kirmes. Seit dem 14. Jahrhundert begeistert der Simon-Juda-Markt ganz Werne und ist das größte Volksfest an der Lippe.
Die beiden in unterschiedlichen Blautönen angelegten Wellen stehen für die Lippe (Werne an der Lippe) und die direkt am Standort benachbarte Horne.
Das Fahrrad als Hinweis auf ein klimafreundlicheres Bewegungsmittel. Es entsteht ein direkter Bezug zur münsterländischen Parklandschaft und radtouristischen Region.
Im Mittelpunkt steht das Kapuzinerkloster. Die Skulptur darf daher als Hommage an die Klosterkirche und das Kloster im Jubiläumsjahr 350 Jahre nach Grundsteinlegung verstanden werden.
Das Riesenrad ist das Synonym für die Sim-Jü Kirmes. Seit dem 14. Jahrhundert begeistert der Simon-Juda-Markt ganz Werne und ist das größte Volksfest an der Lippe.
Die beiden in unterschiedlichen Blautönen angelegten Wellen stehen für die Lippe (Werne an der Lippe) und die direkt am Standort benachbarte Horne.






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