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Auszeichnungen

Fair-Trade-Town

Tue Gutes und rede darüber – mit der Devise hat es der faire Handel dank seiner engagierten Verfechter nach Jahrzehnten aus der Öko-Nische in die ersten Supermarkt-Regale geschafft. Und so hält es auch Bürgermeister Lothar Christ, wenn es um die Förderung der Idee durch Wernes Engagement als „Fairtrade Town“ geht. So wie Freitagvormittag bei der Präsentation des ersten fairen Einkaufsführers für Werne.

„Wir stehen hier heute auf Straße, weil das Thema hierher gehört. Man muss die Menschen dafür gewinnen, sich für den fairen Handel einzusetzen“, betonte er an dem Info- und Probierstand, den der Eine Welt Laden mit Unterstützung aus dem Stadthaus am Markttag in der Steinstraße platziert hatte.

Also nahm ein größerer Kreis wahr, dass Werne nach der ersten Zertifizierung vor zwei Jahren von der Fairtrade-Organisation für weitere vier Jahre als „Fairtrade Town“ anerkannt ist. Das war ganz im Sinne von Carsten Elkmann, der Christ die Urkunde überreichte. Öffentlichkeitsarbeit sei eines der Kriterien für das Zertifikat, sagte er. Dazu die Einrichtung der Steuerungsgruppe, das eigene Verhalten – Verwendung von fairem Kaffee in Rat und Verwaltung etwa – und die Beteiligung von Handel und Gastronomie.

Für Letzteres hat der Arbeitskreis Eine Welt akribische Vorarbeit geleistet, ehe mit Unterstützung von Werne Marketing der Einkaufsführer in einer Erstauflage von 5 000 Exemplaren gedruckt werden konnte. Besonderer Dank galt hier Bernadette von Horadam und Angelika Schreiber-Vorst. Zwölf Lebensmittelläden, drei Blumenhändler, vier Gastronomen und zwei Textiler werden in den Faltblatt mit Sortimentsangaben geführt. Christ hoffte, dass das Faltblatt bald überholt sein möge, weil die Idee weiter Früchte trägt. Neuauflagen sind geplant. Wer dabei sein möchte, meldet sich im Welt-Laden am Markt.

Hansestadt Werne

Jeder kennt die großen Hansestädte wie Hamburg, Bremen und Lübeck. Dabei sollte man wissen, dass es vorwiegend Kaufleute aus Westfalen waren, die auf ihren Handelszügen zur Ostsee die in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründeten Stadt Lübeck besiedelten und von dort über Riga und Nowgorod den russischen Handelsraum erschlossen.

Die Hansestadt Werne ist eine von derzeit 49 westfälischen Mitgliedsstädten im Westfälischen Hansebund mit Sitz in der alten Reichs- und Hansestadt Herford. Im Mittelalter war Werne aufgrund der Lage an einem Kreuzungspunkt zweier mittelalterlicher Heer- und Handelsstraßen von besonderer Bedeutung. So wurde im Jahr 1253 auf der Christophorus-Brücke in Werne eines der ersten westfälischen Städtebündnisse zwischen Münster, Dortmund, Soest und Lippstadt geschlossen. An den sog. „Werner Bund“ erinnert heute ein im Jahr 1953 an der Werner Lippebrücke gesetzter Gedenkstein an die über 750jährige Geschichte des Bundes und kann als Vorläufer der westfälischen Hanse bezeichnet werden.

Der Westfälische Hansebund hat sich das Ziel gesetzt, ausgehend von der gemeinsamen geschichtlichen Vergangenheit das Bewusstsein der westfälischen Hansestädte zu fördern, zur Verbesserung der Selbstdarstellung der Städte beizutragen und die Gemeinschaft der westfälischen Hansestädte herzustellen.

Europaaktive Kommune NRW

Im November 2016 ist die Stadt Werne für ihre hervorragende Arbeit für ein zusammenwachsendes Europa und das Engagement im Bereich Städtepartnerschaften in Düsseldorf ausgezeichnet worden.

Bürgermeister Christ nahm bei einer Feierstunde in den Düsseldorfer Rheinterrassen die Auszeichnung „Europaaktive Kommune NRW“ aus der Hand von Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense entgegen.

Werne gehört zu den 41 Kommunen in NRW, deren Einsatz für die europäische Idee seit 2013 ausgezeichnet wurden.

Arbeitsgemeinschaft "Historische Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen"

Nordrhein-Westfalen besitzt historische Stadtkerne mit hoher städtebaulicher Qualität und großer Bedeutung für den Denkmalschutz.

Diese Stadtkerne zu bewahren und gleichzeitig behutsam zu erneuern, ist gemeinsames Anliegen der Bürger, der Städte und des Landes. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit dem Programm "Historische Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen" diese Aufgabe.

Die an diesem Programm beteiligten Städte finden sich zu einer Arbeitsgemeinschaft "Historische Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen" zusammen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft fühlen sich verpflichtet, das städtebauliche und kulturgeschichtliche Erbe in ihren Stadtkernen für künftige Generationen zu bewahren. Die Arbeitsgemeinschaft soll den Erfahrungsaustausch über die mit der Erneuerung verbundenen Probleme erleichtern und die gemeinsame Präsentation der Schönheit und der Kulturgeschichtlichen Bedeutung der historischen Stadtkerne unterstützen.

Schirmherr der Arbeitsgemeinschaft ist der Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. 

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Konrad-Adenauer-Platz 1
59368 Werne

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