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PV-Anlagen

PV-Anlagen sind eine attraktive und klimafreundliche Art der Stromerzeugung, die boomt: Verbraucher und Verbraucherinnen mit eigener PV-Anlage machen sich unabhängig von Strompreisen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien und entlasten durch den Verbrauch selbst produzierten Stroms die örtlichen Netze. Bei einer durchschnittlichen Solarmodullaufzeit von bis zu 30 Jahren handelt es sich bei der PV um die langlebigste Erneuerbare Energiequelle. Ein Einfamilienhaus kann pro Jahr mit einer PV-Anlage mehrere Tonnen Treibhausgase einsparen.

PV-Anlage

Wie funktioniert eine Solaranlage? 

PV-Anlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Solarzellen in den Modulen – Gleichstrom wird erzeugt. Ein so genannter Wechselrichter wandelt anschließend den Gleichstrom in Wechselstrom um, da im Hausnetz und im öffentlichen Stromnetz nur Wechselstrom fließt. Die selbst erzeugte Solarenergie kann nun entweder direkt im eigenen Haushalt genutzt, mit einem Stromspeicher für die spätere Nutzung gespeichert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. 

Eignet sich mein Dach für eine PV-Anlage?

PV-Anlagen lassen sich auf Flach- und Schrägdächern anbringen. Als erster Schritt ist zunächst die Statik des Dachs zu prüfen – dies ist aber meist gegeben. Entgegen gängiger Meinungen lohnt sich auch die Anbringung von PV-Modulen in Ost- oder Westrichtung: Hier kann insbesondere am frühen Morgen oder am späten Nachmittag Strom erzeugt werden, wenn auch der Stromverbrauch im Haushalt tendenziell hoch ist. 

Das Solarkataster des Kreises Unna gibt Aufschluss darüber, ob Ihr Dach für eine PV-Anlage geeignet ist. 

Neben einer Bewertung der Dachflächen bietet das Tool auch eine Planungshilfe und einen überschlägigen Kosten-/ und Ertragsrechner an.

Ebenfalls sollte vorab geprüft werden, ob das Dach durch Objekte eventuell verschattet wird. Eine PV-Anlage sollte nicht zu klein dimensioniert werden, damit die Fixkosten der Installation (bspw. Gerüstbau) nicht unverhältnismäßigen groß werden.
PV-Erzeuger sollten versuchen, möglichst viel des produzierten Stroms selbst zu verbrauchen, um den Bezug von Strom aus der Steckdose zu vermeiden. Um den Eigenverbrauch zu erhöhen, kann man stromintensive Verbraucher möglichst zur Mittagszeit einschalten oder mithilfe eines Stromspeichers den Verbrauch des tagsüber produzierten Stroms zeitlich verschieben. Bei der Wahl des passenden Stromspeichers sollte insbesondere die optimale Speichergröße bedacht werden sowie bestehende Fördermöglichkeiten genutzt werden. Ob ein Heimspeicher wirtschaftlich sinnvoll ist, lässt sich pauschal allerdings nicht sagen – ausschlaggebend ist hier die Prüfung des Einzelfalls. Fachbetriebe helfen generell bei der Planung gerne weiter.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Vor der Installation einer PV-anlage sollten Sie prüfen, welche Fördermöglichkeiten dafür infrage kommen. Fördermittel sind meist an Bedingungen geknüpft, beispielsweise bei Betriebsdauer, Leistung oder Stromeinspeisung ins öffentliche Netz. Eine zeitige Planung ist zu empfehlen, denn Anträge auf Fördermittel müssen in der Regel vor dem kauf einer Anlage gestellt werden. Nach Eingang des Förderbescheids kann mit der Installation begonnen werden.

Kredit der KfW

Die staatliche KfW-Bankengruppe hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern das Programm Erneuerbare Energien 270 aufgelegt. Es ermöglicht eine zinsgünstige Finanzierung der Anlagen. Es können Darlehen zur Finanzierung einer PV-Anlage mit und ohne Batteriespeicher oder lediglich für einen Batteriespeicher gewährt werden. Gefördert werden neben den reinen Anschaffungskosten auch die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Anlage. Kredite gibt es auch für gebrauchte Anlagen. 

Hier gibt es hilfreiche Informationen der Verbraucherzentrale zum Thema Photovoltaik, außerdem stellen wir Ihnen den Flyer der Verbraucherzentrale als Download zur Verfügung:  

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