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Gerne in Werne

Winny Heitbaum

Gerne in Werne – 5 Fragen an

Winny Heitbaum | Oberarzt im St. Christophorus Krankenhaus

Frage 1: Was macht für dich persönlich das Leben in Werne aus?

„Gerade jetzt im Frühjahr, wo die Natur praktisch explodiert, ist für mich mein Zuhause mit großem Garten und toller Nachbarschaft die Zeit, in der auch meine Stimmung deutlich nach oben geht. Man geht wieder raus, in die Stadt, fährt Fahrrad – was übrigens in und um Werne bestens möglich ist – und trifft immer auf Menschen, die man kennt und mit denen man sich nett unterhalten kann. Also ich gehe nicht nur in die Stadt, um einen Einkauf zu machen. Es ist dieses besondere Kleinstadtflair, was Werne ausmacht. Klein, aber nicht zu klein oder gar verschlafen, sondern mit einer Innenstadt, die einlädt zum Bummeln und Verweilen und einem Veranstaltungsangebot, das sich durchaus sehen lassen kann. Mein Kalender ist jedenfalls voll mit Terminen wie Kneipennacht, Folk-Sessions im Kolpinghaus, FlözK-Konzerte, Flohmarkt, Donnerstags in Werne, Plätzerfest, Freilichtbühne, Straßenfestival und natürlich Sim-Jü. Da nehme ich immer Urlaub.“

Frage 2: Was ist das Besondere an deiner Arbeit im St. Christophorus-Krankenhaus in Werne?

„Es ist ein kleines, überschaubares Haus, jedoch in Zusammenarbeit mit dem Marienhospital Lünen, mit einem hervorragenden Angebot an Spitzenmedizin.
Ich selbst arbeite als Oberarzt in der Orthopädie und Unfallchirurgie und bin nebenbei noch Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Es war für mich schon immer etwas Besonderes, Menschen in einer für sie manchmal beängstigenden und unangenehmen Situation, wie es eine Krankheit ja nun einmal ist, helfen zu können. Zusätzlich versuche ich seit vielen Jahren die Mitarbeitenden in ihren Anliegen zu unterstützen und mit der Geschäftsführung vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Ich glaube, das klappt in unserem kleinen Haus auch ganz gut, wo fast noch jeder jeden kennt.“

Frage 3: Als Vater von sieben Kindern: Was sollte man mit Kindern oder Enkelkindern in Werne auf keinen Fall verpassen?

„Natürlich ist Sim-Jü das absolute Highlight des Jahres. Das fängt schon am Freitag an mit dem berühmten Fußballspiel, bei dem man als Zuschauer bereits viele Bekannte trifft, die manchmal extra für Sim-Jü in ihre alte Heimatstadt kommen. Und es endet mit dem Kram- und Viehmarkt am Dienstag. Meine Kinder sind mittlerweile in dem Alter, wo wir zusammen gerne in das Partnerschaftszelt gehen und ein „Mord- und Todschlag“ trinken. Da unterhält man sich dann mit den Gästen aus den verschiedenen Partnerstädten und macht von den kulinarischen Angeboten reichlich Gebrauch. Zu Sim-Jü bleibt zu Hause die Küche jedenfalls kalt.“

Frage 4: Kannst du eine bestimmte Erinnerung oder Erfahrung mit uns teilen, die das Zusammenleben in Werne für dich besonders gut einfängt?

„Nein, eigentlich nicht. Es ist vielmehr die Vielzahl von kleinen Dingen, die das Besondere an Werne ausmachen. Es gibt doch fast nichts Schöneres, als auf dem Kirchplatz oder dem Marktplatz in einer Gastronomie mit der Frau draußen zu sitzen, etwas zu essen und zu trinken und mit vorbeikommenden Bekannten zu quatschen. 😀“

Frage 5: Und? Gerne in Werne?

„Ich verstehe die Frage nicht. 😂”